Ildehausen/Kirchberg im Glück

Dulijan Sadiku erzielte das 2:2 für den FC Rhüden.

Nordharzliga 1: In der Nachspielzeit siegt der Spitzenreiter beim Letzten

Die Nachspielzeit war am gestrigen Sonntag des einen Seesesener Nordharzligisten Freud und des anderen Leid: Während die SG Ildehausen den Siegtreffer erzielte, musste der FC Rhüden den Ausgleich hinnehmen.

Rhüden - Lichtenberg 3:3
Das war ärgerlich für den FC: Beim letzten Freistoß des Spiels in der 93. Minute versammelten sich alle 22 Spieler vor dem Tor der Rhüdener. Der Ball flog im Strafraum umher, gegen die Latte und dann lag er im Netz und die Gastgeber mussten mit dem 3:3 gegen den Tabellendritten aus Salzgitter-Lichtenberg leben. „Ein Sieg wäre schon verdient gewesen“, heißt es aus dem Rhüdener Lager. Bashkin Zivolli hatte die Runge-Elf schon in der 9. Minute in Führung gebracht. Die Gäste drehten das Spiel in den fünf Minuten vor der Pause.
Eine gelb-rote Karte für Christoph Bertram in der 48. Minute war ein weiterer Rückschlag für die Rhüdener. Doch die Rot-Weißen kämpften und kamen durch Dulijan Sadiku zum Ausgleich (63.). Patrick Nimke sorgte per Strafstoß in der 81. Minute sogar für die Führung. Doch dann kam die Nachspielzeit und der Ausgleich für die Gäste.

Kl. Mahner - Ildeh./Kirchb. 1:2
„Das war ein 90-minütiger Grottenkick“, fasste SG-Trainer Andre Krzyminski das Spiel seiner Mannschaft beim Tabellenletzten aus Klein Mahner zusammen. Die Einstellung habe nicht gepasst „Wenn man gegen solch einen Gegner nur ein oder zwei Chancen herausspielt, dann hat man einen Sieg eigentlich nicht verdient“, so der Trainer weiter. Doch am Ende kam das Glück des Tabellenführers: In der Nachspielzeit wurde ein letzter Freistoß lang in den Strafraum geschlagen, der Torwart der Gastgeber patzte und Henrik Just konnte den Ball aus zwei Metern ins Tor einschieben. In der 49. Minute hatte Felix Kappei die Gäste auch schon in Führung gebracht, doch Klein Mahner traf in der 73. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich.