Last-Minute-Erfolg für den FC  Rot-Weiß Rhüden

Daniel Bothe (links) setzte sich mit seinem FC Rhüden gegen den TSKV Goslar durch. (Foto: Strache)

Nordharzliga: Marc Grönke sorgt mit seinem Elfmetertor für das viel umjubelte 1:0

Nach der etwas unglücklichen Niederlage bei der SG Vienenburg/Wiedelah wollte der FC Rhüden im Heimspiel gegen den Tabellendritten TSKV Goslar wieder einen „Dreier“ einfahren, um die Tabellenführung zu verteidigen. Keine leichte Aufgabe, denn auch die Goslarer setzten alles daran, um ebenfalls weiter an der Tabellenspitze präsent zu sein. Es wurde dann auch ein sehr kampfbetontes Spiel, das die Rot-Weißen erst in den letzten Minuten für sich entscheiden konnten.
Mit einem Freistoß kam der FC in der Anfangsminute dem TSKV-Tor näher. Aber auch Goslar tauchte mehrmals in der FC-Hälfte auf. Druckvoller aber waren die Angriffe des FC. Ein Schuss von Phillip Pfefferle strich am linken Pfosten vorbei (11.) und den Schuss von Daniel Bothe konnte der TSKV-Keeper parieren. Als Phillip Pfefferle präzise in die Gefahrenzone flankte, köpfte René Grubner das Leder über die Querlatte. Jetzt diktierten die Platzherren das Spielgeschehen. Ein Schuss von Daniel Bothe wurde in letzter Sekunde abgeblockt, und als Marc Bothe auf Bruder Daniel vorlegte, blieb dessen Torschuss erneut in der vielbeinigen Abwehr hängen. Im Anschluss war der Schuss von Alexander Wiebold zu schwach, um den TSKV-Keeper zu überwinden. Es dauerte bis zur 26. Minute bevor Goslar mit einem Freistoß eine Torchance besaß. Danach musste allerdings Michael Menge im FC-Tor sein ganzes Können aufbieten, um die Goslarer Führung zu verhindern, er lenkte den Freistoß mit den Fingerspitzen über die Latte. Dann war der FC wieder am Drücker, Jan Jordan, Daniel Bothe und Alexander Wiebold waren allerdings nicht erfolgreich. Kurz darauf verfehlte auch Torjäger René Grubner aus aussichtsreicher Position knapp das Goslarer Gehäuse. Unermüdlich versuchte der FC noch vor der Halbzeit die Führung zu erzielen, indes die Pässe vor dem gegnerischen Tor waren mehrmals zu ungenau, und so konnte die kompakte TSKV-Abwehr ein ums andere Mal klären. Nach einem Konter der Gäste wurde es sogar noch einmal gefährlich für den FC, zum Glück landete der TSKV-Torschuss neben den Kasten. So blieb es beim 0:0 in der ersten Spielhälfte.
Mit einigen Standardsituationen kam der FC zu Beginn der zweiten Hälfte gleich dem TSKV-Tor gefährlich näher. Mit einem Freistoß hatte Daniel Bothe eine gute Einschuss­möglichkeit, aber zu unkonzentriert wurde auch diese Chance vergeben. Auch Marc Bothe hatte an diesem Tag kein Schussglück, erneut konnte er den Gästekeeper nicht überwinden. Goslar lauerte in dieser Spielphase nur auf Konter. Weitere Torchancen für die Platzherren hatte Alexander Wiebold auf dem Fuß, doch auch ihm blieb der Erfolg versagt. Die wohl größte Torchance vergab Daniel Bothe, denn sein Freistoß knallte an die Latte, so kam mit der mangelhaften Chancenverwertung auch noch Pech hinzu.
Nachdem Konstantin Schwarz kurz vor der Strafraumgrenze gefoult wurde, hatte Daniel Bothe mit dem Freistoß eine erneute Einschussmöglichkeit, doch auch dieser Schuss strich am Tor vorbei. Der gerade eingewechselte Marvin Oppermann wurde in der 86. Minute unfair von den Beinen geholt, hierfür sah der „Täter“ den roten Karton. Anschließend wurde René Grubner im Strafraum unfair am Torschuss gehindert, den fälligen Elfmeter verwandelte Marc Grönke wie immer souverän zum viel umjubelten 1:0 -Siegtreffer für den FC Rot-Weiß Rhüden (87.). In der Nachspielzeit versuchten die Gäste noch einmal den Ausgleich zu erzielen. Es blieb aber beim hart erkämpften, aber sehr verdienten Sieg für die Rhüdener.
Am nächsten Sonntag, 18. November, um 14 Uhr, muss der FC beim TSV Münchehof antreten. Ein Nachbarschafts-Derby, das sicherlich auf großes Zuschauerinteresse stoßen wird.

FC Rot-Weiß Rhüden: Michael Menge, Marc Grönke, Jan Langowicz, Alexander Wiebold, Julian Westermann, Nicklas Höppner (46. Konstantin Schwarz), Jan Jordan (85. Marvin Oppermann), Phillip Pfefferle, Daniel Bothe, Marc Bothe (75. Lars Nitsche) und René Grubner.