Nachwuchs des „Pfeil“ Rhüden erfolgreich

Till Eggerling und Angelina Riefling (mitte) siegten beim Heinrich-Schünemann-Gedächtnis-Pokal. Foto: Eggerling (Foto: bo)

Kunstradfahren: Heinrich-Schünemann-Gedächtnis-Pokal für Sportler aus den Bezirken Braunschweig und Hannover

Beim Heinrich-Schünemann-Gedächtnis-Pokal im Kunstradfahren des RKB Solidarität Bezirk Braunschweig wird einmal im Jahr ein Wettkampf ausgetragen, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre Kür zweimal auf der Wettkampffläche präsentieren dürfen. Startberechtigt hierzu sind Sportler des RKB Niedersachsen aus den Bezirken Braunschweig und Hannover. Die Wertung erfolgt in Mannschaften zu je zwei Sportlern. Jeder Verein darf maximal vier Mannschaften melden.
Für den Pfeil Rhüden IV gingen in der Altersklasse-C Marie Sander und Pia Fricke an den Start. Beide konnten durch ihre gute und konzentrierte Fahrweise die Mannschaft Kaierde III mit Jolina Schal und Julian Junge auf den 2. Platz verweisen.
In der Altersklasse-B waren insgesamt vier Mannschaften am Start. Kaierde II mit Celina Sophie Katthöfer und Angelina Lange gewannen hier mit 166,27 Punkten vor Rhüden II mit Lena Fricke und Anna Lena Weßling die mit 158,705 Punkten ebenfalls ihren Erwartungen gerecht werden konnten. Platz drei ging mit 150,495 Punkten an Hattorf II mit Lea Weidenbecher und Shawn Renner. Vierter in dieser Klasse wurde Rhüden III mit Melissa Bierwirth und Tjark Eggerling mit 140,65 Punkten. Die Beiden machen derzeit große Fortschritte in ihrer Entwicklung.
In der Klasse-A waren drei Mannschaften gemeldet. Rhüden I mit Till Eggerling und Angelina Hurlemann standen zu Beginn des Wettbewerbs mit 125,00 Punkten auf dem 2. Platz vor Kaierde I mit Annika Lange und Amelie Junge (146,10 P). Hattorf I mit Johannes Renner und Angelina Riefling (101,40P) blieb nach dem Ende des 2. Laufs mit 151,52 Punkten auf dem 3. Platz. Rhüden I konnte sich durch eine traumhaft gute Kür von Till sowie einer konzentrierten und fast fehlerfreien Kür von Angelina mit 231,495 Punkten den Sieg erfahren. Bei Kaierde I lief es an diesem Tag gar nicht gut. Mit 212,365 Punkten kamen sie auf Rang zwei.
Den Wanderpokal für den geringsten Abzug in der Ausführung ging, mit nur 1,80 Punkten Abzug in zwei Wertungsläufen, zum zweiten Mal in Folge an Till Eggerling. Er hatte an diesem Tag auch das Programm mit der höchsten Punktzahl eingereicht und somit ausgefahren.
Alle hatten an diesem Tag viel Spaß bei dem Wettkampf und dem drumherum. Bedauerlich ist nur, dass viele Vereine diesen Wettkampf nicht für ihren Nachwuchs nutzen.