„Pfeil“ Rhüden vor Gewinn des Landespokals

Kunstradfahren: Großer Vorsprung vor abschließendem Wettbewerb

Beim dritten Lauf des Landespokals des RKB „Solidarität“ Niedersachsen in Osterode, konnten die Radsportler aus Rhüden die Leistung aus dem ersten beiden Läufen bestätigen und in Teilen sogar ausbauen. Sportler aus sechs Vereinen des Verbandes hatten zu der Veranstaltung gemeldet. Der TV Jahn Wolfsburg war diesmal nicht dabei.
Bei dem Wettkampf, welcher vom RSV „Adler“ Hörden zum zweiten Mal in Folge gut organisiert wurde, konnten die Aktiven des „Pfeil“ neun erste, fünf zweite und zwei dritte Plätze einfahren. Einige Starter des „Pfeil“ konnten ihre persönliche Bestleistung einstellen oder sogar verbessern.
Bei den Schülerinnen D konnte sich Pia Fricke souverän an die Spitze des Feldes setzen. Dies erreichte Sie durch eine besonders saubere Ausführung ihrer Schwierigkeiten. Auch Lare Porschke führte ihre Kür besonders sauber, hatte jedoch einige Schwierigkeiten weniger in ihrem Programm und wurde somit Zweite. Auf den weiteren Platzierungen in dieser Klasse fanden sich Sina Werle (5.), Carolin Harenberg (6.) und Marie Sander (7.) wieder.
Auch in der nächst höheren Klasse C bei den Schülerinnen ging der erste Rang an den „Pfeil“ Rhüden. Hier konnten sich Lena Fricke und Anna-Lena Weßling jeweils mit persönlicher Bestleistung auf den ersten Plätzen wiederfinden. Auf den weiteren Platzen, allesamt mit einer neuen persönlichen Bestleistung, Lena Werle (7.) Melissa Bierwirth (10.), Sophie Ballay (12.), Chantal Sander (13.), Anne Sofie Helmbrecht (14.) und Jolin Brüggemeyer (15.) Das Feld war mit 19 Starten am stärksten besetzt.
Bei den Schülern gleichen Alters ging der Sieg, durch Julian Harenberg ebenfalls an den „Pfeil“ Rhüden. Bronze ging hier an Sjard Fehlig, gefolgt von Tjark Eggerling und Marlon Löffler. Auch hier gelangen durchweg persönliche Bestleistungen.
Auch die Schülerinnen der Klasse B erreichten alle eine neue Bestleitung. Beste Rhüdenerin war Celina Jürgens auf Platz 6, gefolgt von Angelina Hurlemann Emily Grett und Elisabeth Frömke auf den Plätzen 7 bis 9, so wie Sonja Niepel auf Rang 11.
Bei den männlichen Schülern dieser Klasse war nur ein Rhüdener Sportler am Start. Dieser konnte sein ausgebautes Programm sauber auf die Fläche bringen, und somit die Konkurrenz auf die Platze verweisen. Till Eggerling fuhr 49,3 von 50,2 Punkten aus.
Die Klasse Schülerinnen A war mit zehn Sportlerinnen besetzt. Die drei Rhüdenerinnen erreichten hier die Platzierungen sechs für Jasmin Sander, Platz 9 für Alena Rose und Platz 10 für Maike Niepel. Bei den Juniorinnen ging der Sieg sicher an Katrin Flügge Auf den Plätzen 4 und 6 fanden sich Sarah Marie Tiefenberg und Jaqueline Schrader wieder.
In den Elite Klassen musste sich Neuzugang Anna Plump, diesmal mit Rang zwei zufrieden geben. Sascha Lüder zeigte dagegen eine beeindruckende Kür und wurde Erstplatzierter, mit einer Punktzahl knapp unter seiner Bestmarke.
Im zweier Kunstfahren ging Rang 2 bei den Schülerinnen an A. Hurlemann und L. Fricke, gefolgt von E. Grett und C. Jürgens auf Rang 5. Auch bei den Juniorinnen musste sich die Paarung Tiefenberg/Sander mit Rang 2 zufrieden geben. Hier ging der dritte Platz an die Paarung Weßling/Rose. Den Sieg in der Elite holte sich an diesem Tag die Paarung Flügge/Fiedler.
Im Mannschaftsfahren waren dieses Mal nur zwei Rhüdener Teams am Start. Beide fuhren mit persönlichen Bestleistungen auf den 1. Rang. Bei den Schülern waren dies Tjark Eggerling, Sjard Fehlig, Marlon Löffler und Julian Harenberg. Die Juniorinnen waren mit Jasmin Sander, A. Weßling, Maike Niepel und Sarah Marie Tiefenberg erfolgreich.

Die Vereinswertung:
1. „Pfeil“ Rhüden 474 Punkte
2. Hattorf 274 Punkte
3. Hörden 198 Punkte
4. Kaierde 172 Punkte
5.Förste 171 Punkte
6. Grünenplan 68 Punkte
7. Wolfsburg 42 Punkte.

Schon jetzt ein tolles Ergebnis für den 111 Jahre jungen Traditionsverein aus Rhüden. Bei weiterhin gutem Trainingfleiß, die vielen Bestleistungen zeigen dies, und dem weiteren Ausbau der Programme, sollte dem wiederholten Gewinn des Landespokals Niedersachsen nichts im Wege stehen. Auch sollten noch einige erste Ränge mehr möglich sein. Die Entscheidung fällt am 25. November in Hattorf.