Rhüdens Reserve erreicht Pokalhalbfinale

Die Torschützen für den FC (von links): Florian Berger, Julian Ziegenbein, Patrick Teske und Kai Göbel.

Nordharzklassenpokal: Nach Elfmeterschießen wird der SV Göttingerode 6:5 geschlagen

Nach 90 spannenden Spielminuten mit anschließendem Elfmeterschießen setzte sich die Reserve des FC Rhüden im Viertelfinale des Nordharzklassenpokals verdient, wenn auch am Ende glücklich, mit 6:5 beim SV Göttingerode durch.

Nach der regulären Spielzeit stand es noch 2:2 (0:0). Held des Elfmeterschießens war FC-Keeper Kai Goebel. Zuerst konnte er den letzten Elfmeter der Gastgeber parieren, um im Anschluss daran selber zum Sieg zu verwandeln. Im Halbfinale trifft man jetzt auf den TSV Lengde.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde übernahmen die Rot-Weißen immer mehr das Spielgeschehen. Die erste gute Tormöglichkeit besaß dabei der quirlige Florian Berger. Sein Schuss ging aber knapp am Kasten vorbei (14.). Kurze Zeit später hätte Julian Ziegenbein beinah den SV-Keeper überlistet. Sein schnell ausgeführter Freistoß touchierte aber nur die Latte (20.). Göttingerode antwortete auf die schnelle Spielweise der FC-Reserve mit vermehrtem Foulspiel. Spielerisch war von dem Gastgeber im ersten Durchgang nicht viel zu sehen. Bei den wenigen Vorstößen stand die FC-Abwehr immer sicher. Keeper Kai Goebel musste nur zwei Mal sein Können beweisen (35. und 41.).
Rhüden spielte stark, war aber im gegnerischen Strafraum in vielen Aktionen nicht konsequent genug. Chancen zur Führung waren aber trotzdem vorhanden. Ein Eckball von Jonas Ziegenbein hätte beinah den direkten Weg ins Tor gefunden (26.). Auch Patrick Teske hatte kein Glück im Abschluss. Zuerst konnte sein Schuss gerade noch von der Torlinie gekratzt werden (34.). Fünf Minuten später traf er dann das Leder freistehend nicht richtig. So ging man mit dem 0:0 in die Pause.
Mit Beginn der zweiten Hälfte war von der Rhüdener Herrlichkeit nicht mehr viel zu sehen. Man ließ den Gegner schalten und walten ohne selber gefährlich zu werden. So war es auch nicht verwunderlich, dass es nach einer der vielen Standardsituationen 0:1 hieß (63.). Der eingewechselte Dominic Picardi hatte dann den Ausgleich auf dem Fuß. Sein Torschuss verfehlte aber das Ziel (65.). Göttingerode zeigte dann wie man effizient Fußball spielt. Bei einem Konter sah die FC-Defensive einmal nicht gut aus. Ergebnis war das 0:2 (73.).
Dies schien eine Vorentscheidung für die Gastgeber zu sein. Die Rot-Weißen ließen sich dadurch aber nicht schocken und zeigten jetzt, dass sie sich nie geschlagen geben. Mit Kampf und Spielwitz stemmten sie sich gegen die drohende Niederlage. Florian Berger schaffte das schnelle 1:2 (74.) mit einem Handelfmeter. Nach einem tollen Spielzug über die rechte Seite konnte dann Patrick Teske eine präzise Flanke von Christian Jürries aus kurzer Entfernung zum vielumjubelten 2:2 einnicken (83.). Kurz vor dem Ende wäre auch noch der Siegtreffer möglich gewesen. Jonas Ziegenbein zielte aber nicht genau genug (88.).
So kam es dann zum Elfmeterschießen mit dem besseren Ende für den FC. Für die Rot-Weißen trafen Florian Berger, Patrick Teske, Julian Ziegenbein und Kai Goebel.

FC Rhüden: Kai Goebel, Stefan Wagner, Rene Kasten, Daniel Schnelle, Patrick Breithaupt (56./Dominic Picardi), Maximilian Kneb, Florian Berger, Julian Ziegenbein, Christian Jürries, Jonas Ziegenbein und Patrick Teske.