Rhüdens Reserve sichert sich die Meisterschaft

Die Aufstiegsmannschaft des FC Rhüden II. Am kommenden Wochenende kann die perfekte Saison mit dem 18. Sieg im 18. Spiel vollendet werden. (Foto: bo)

3. Nordharzklasse: Nach dem 17. Sieg im 17. Spiel ist der FC nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen

Mit einem knappen 2:1–Sieg beim MTV Astfeld II sicherte sich die zweite Vertretung des FC Rot-Weiß Rüden zwei Spieltage vor dem Saisonende die Meisterschaft der 3. Nordharzklasse Staffel 2. Durch den 17. Sieg im 17. Spiel behalten sie auch weiterhin ihre „weiße Weste“.
Es war kein leichtes Unterfangen, die drei Punkte mit nach Rhüden zu nehmen. Astfeld war der erwartet unangenehme Gegner. Dem Gastgeber gehörten auch die ersten 25 Minuten der Begegnung. Rhüden brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Man merkte der Mannschaft von Trainer Thomas Runge an, dass dieses Spiel etwas Besonderes war. Es fehlte bei der einen oder anderen Szene ein wenig an der nötigen Konzentration. Gerade in der Defensive taten sich immer wieder Lücken auf. Da aber Keeper Kai Goebel einen „Glanztag“ erwischte, gingen die „Rot-Weißen“ mit einer 2:0-Führung in die Pause. Torschützen waren Jan Jordan (26.) und Jonas Ziegenbein (43.).
Die zweite Halbzeit zeichnete sich vor allem durch das Auslassen von Torchancen aus. Beide Mannschaften schafften es immer wieder, das Leder nicht im Kasten des Gegners unterzubringen. Ein Endergebnis von 8:4 war ebenfalls im Bereich des Möglichen. Rhüden war dem MTV zwar spielerisch klar überlegen, ließ aber auch regelmäßig Konter der Gastgeber zu. Einer davon brachte dann auch den Treffer zum 1:2-Endstand (59.). Nach dem Abpfiff der Begegnung gab es bei den Rhüdenern kein Halten mehr und die Feierlichkeiten nahmen ihren Lauf.
Am letzten Spieltag der Saison, am kommenden Sonntag um 13 Uhr, können die Rhüdener im Heimspiel gegen den FC Groß Döhren II dann die perfekte Saison zuende bringen.

FC Rhüden: Kai Goebel – Sadrick Gomez-Stevens, Alexander Wiebold, Sascha Lüder, Rene Kasten, Jan Jordan, Dominic Picardi (56./Daniel Schnelle), Christian Jürries, Stefan Wagner (72./Benedikt Rettberg), Jonas Ziegenbein und Patrick Teske.