Schwere Verletzung überschattet Partie

Osterfußball gestern Nachmittag in Ildehausen. Die Partie endete 2:2 und musste lange unterbrochen werden.

Nordharzliga 1: Unterbrechung in Ildehausen / Daniel Tantzen erleidet Schienbeinbruch / Sieg für FC Rhüden

Rhüden / Ildehausen / Kirchberg. Heimpunkte sicherten sich am Ostermontag die SG Ildehausen-Kirchberg und der FC Rot-Weiß Rhüden im Spielgeschehen der Nordharzliga. Der FC Rot-Weiß Rhüden gewann dabei verdient mit 3:0 gegen Harlingerode und die SG kam zu einem 2:2 nach 2:0-Führung. Überschattet wurde das Spiel in Ildehausen allerdings von der schweren Verletzung des SG-Spielers Daniel Tantzen, der sich bei einem Zusammenprall mit dem gegnerichen Torwart eine Beinfraktur (Schienbeinbruch) zugezogen haben soll.

Ildeh./Kirchb. - Harlinger. 2:2
Die Partie in Ildehausen wurde 10 Minuten vor Spielende beim Stand von 2:2 überschattet von der Verletzung Tantzens, dem alle Spieler beste Genesungswünsche auf dem Weg ins Krankenhaus wünschten. Der Endstand der Partie geriet so fasts schon zur Nebensache. Zum Spielgeschehen: Nach einer dürftigen ersten Halbzeit gab es in der 52. Minute nach einem Foul an Felix Kappei Elfmeter. Diesen verwandelte Spielertrainer André Krzyminski sicher. Nur eine Minute später erhöhte René Finster auf 2:0. Aber die Gäste kamen schnell zurück und ebenfalls mit einem Doppelpack (61. / 62.) war das Spiel wieder ausgeglichen. Nach der Unterbrechung wurde die Partie noch einmal kurz angepfiffen und die Akteure ließen das Spiel mit dem 2:2 „ausklingen”.

Rhüden - Wildemann 3:0
Der FC Rot-Weiß Rhüden hat am Ostermontag mit 3:0 gegen den Tabellenletzten TSG Wildemann gewonnen. „Dies sind wichtige Punkte zum Klassenerhalt“, so der erste Vorsitzende Uwe Probst nach dem Match. Die Mannschaft um die Trainer Thomas Lewald und Stefan Hauswald zeigte eine solide Leistung. Der starke Konstantin Schwarz sowie Malik Mekadmi und Dulijan Sadiku sorgten für die Tore. Die TSG gab sich bis zum Abpfiff nicht auf und prüfte die Abwehr und Torwart Jochen Warnecke mehrmals. Aber am Ende war kein Durchkommen. Roland Jürries, Kevin Riemann und Dulijan Sadiku hätten mit ihren Chancen das Ergebnis noch höher schrauben können. Bei den Gästen spielte Timo Mertesacker, Bruder von Weltmeister Per mit. Die Familie Mertesacker hat in Wildemann Familienwurzeln.