Wieder viel gelernt

Auch das Kopfballspiel stand auf dem Trainingsplan.

Siebte Fußballschule von Hannover 96 auf dem Rhüdener Sportplatz

Drei Tage lang herrschte nun bereits zum siebten Mal in Rhüden wieder die Farbe „Rot“ vor. Drei Tage, in denen 49 Kinder von ehemaligen Fußballprofis in einige der Geheimnisse ihres Könnens eingeweiht wurden.

Viermal gab es zweistündige Einheiten, in denen die Nachwuchsfußballer so einiges lernen konnten. Leiter Torsten Bartsch, Dieter Schlindwein, Christian Sackewitz und Marco Dehne können auf mehrere Hundert Bundesligaeinsätze zurückblicken. Zum Abschluss am Sonntag war auch der Gesamt-Fußballschulleiter  Marko Kresic vor Ort.
Die Torwarte kamen insbesondere am Sonnabend auf ihre Kosten. Mit Peter Rasch kam extra ein Torwarttrainer nach Rhüden angereist. Flugeinheiten und Geschicklichkeit mit dem Ball standen ganz oben auf dem Trainingsplan. Lediglich der Sonntag war mit den ständigen Regenschauern etwas ungemütlich. Doch das störte die Eltern meist mehr als die jungen Fußballer. Denn was ein Profi werden möchte, muss natürlich bei jeden Witterungsbedingungen auf dem Platz stehen. Nur der Abschluss mit der Siegerehrung wurde unter das Dach verlegt. Nachdem alle Lobes- und Dankesworte gesagt, alle Preise, Urkunden und Pokale überreicht waren, erfüllten die Ex-Profis auch noch zahlreiche Autogrammwünsche. Die AOK, Gesundheitspartner von Hannover 96, war am Sonntag mit einem Stand vor Ort. Am Glücksrad hatte jeder die Chance, einen der Preise zu gewinnen. Ganz leer verließ natürlich niemand den Stand.
Neben der üblichen Ausrüstung gab es am Sonnabend ein leckeres Mittagessen, das vom „Alten Fritz“ gesponsert wurde. Daneben gab es weitere Unterstützer. Detka spendete eine Lautsprecheranlage, das Edeka-Center Berghöfer überreichte Gutscheine, mit denen der Teilnahmebeitrag günstiger wurde. Auf die Partnerschaft mit den Sponsoren und auch untereinander sind die drei Beteiligten – die 96-Fußballschule, der FC Rot-Weiß Rhüden und der „Beobachter“ sehr stolz, wie am Sonntag alle in ihren Schlussworten hervorhoben. Und deswegen wird es natürlich auch weitergehen. Im nächsten Jahr dann allerdings nicht in Rhüden, sondern in der Glück-Auf-Kampfbahn in Bad Grund. 2018 ist dann wieder Rhüden an der Reihe. Dann, darauf hofften alle, wieder mit einem Erstligisten.