Zwei müssen noch etwas zittern

Rhüdens Stefan Wagner (links) bei der 2:3-Hinspielniederlage beim FC Groß Döhren. Mit einem Sieg im morgigen Rückspiel wäre der FC endgültig gerettet. (Foto: bo)

Nordharzliga: Rhüden und Engelade/Bilderlahe können Klassenerhalt am Sonntag sicherstellen.

Deutlich entspannter als in den vergangenen Wochen können die Seesener Nordharzligisten in ihre Partien am morgigen Sonntag gehen. Alle drei zuletzt noch abgestiegsgefährdeten Teams haben den Klassenerhalt nun sicher beziehungsweise fast in der Tasche. Die SG Ildehausen/Kirchberg hat sich nach einem Zwischentief auch wieder gefangen und kann noch den dritten Tabellenrang angreifen.
Am Sonntagnachmittag tritt die SG Ildehausen/Kirchberg beim Tabellenletzten VfB Dörnten. Eigentlich war der VfB schon abgestiegen. Dann gewann er vergangenen Sonntag überraschend in Immenrode und die neue Situation in dieser Staffel der Nordharzliga zeigt, dass durch den Rückzug von Victoria Heerte auch der VfB noch Chancen auf den Klassenerhalt hat. Also wird der SG ein heißer Tanz bevorstehen. Sollten alle Spieler fit sein, wird man sich aber auch zu wehren wissen. Abfahrt für die Spieler ist um 13.15 Uhr an der Schule in Kirchberg.
Bereits am Sonntagmittag, 12 Uhr, bestreitet der SV Engelade/Bilderlahe sein letztes Auswärtsspiel in dieser Saison. Die Reise führt die Elf um Spielertrainer Michael Rottler zum Tabellendritten SC Gitter II. Der Gastgeber ist mit großen Ambitionen in die neue Spielzeit gestartet und musste dann aber doch den beiden Teams aus dem Kreis Goslar, dem Meister FC Othfresen und dem Vizemeister VfR Langelsheim den Vortritt zum Aufstieg in die Bezirksliga überlassen. Das der SC Gitter II den Aufstieg schon abgeschrieben hatte, belegt auch die deutliche 0:5-Niederlage vom Wochenende beim TSV Münchehof. Die Rottler-Elf spielte ebenfalls keine gute Rückrunde, doch zuletzt blieben sie dreimal hintereinander ohne Niederlage. Eine ganz kuriose Partie des SVE war zuletzt das 5:5-Remis nach einem 0:5 Rückstand gegen die SG Schladen / Gielde, womit die Schwarz-Weißen als Tabellenzehnter (29 Punkte, 51:70 Tore) nunmehr die zweitmeisten Gegentreffer in der Nordharzliga aufweisen. Vielleicht gelingt es dem Team in Gitter mal eine konstante Abwehrleistung abzurufen. In der letzten Saison erreichten die Engeläder, wie auch im Hinspiel in dieser Spielzeit ein 2:2-Remis.
Die Zielgerade dieser Saison hat auch die „junge wilde“ 1. Herren des FC Rhüden erreicht. Noch drei Punktspiele sind zu absolvieren. Eine Stabilisierung der Leistung in der Rückrunde machte die Aufholjagd möglich. „Eine junge Truppe formt sich zu einer Mannschaft“, so die Aussage zur Rückrunde. Dies kann man so voll und ganz unterschreiben. Trotz der letzten beiden Niederlagen, die sicherlich auch den Personalausfällen zuzuschreiben sind, ist die Mannschaft auf einem guten Weg. Am Sonntag trifft der FC in Rhüden auf den derzeit Siebten FC Groß Döhren. Das Hinspiel wurde knapp mit 3:2-verloren. Dennoch haben die Rhüdener in der Rückrunde schon besser platzierten Mannschaften drei Punkte abnehmen können. Die Mannschaft trifft sich um 13.45 Uhr.
Mit einem Sieg wäre das Ziel Klassenerhalt definitiv erreicht. Ansonsten muss darauf gehofft werden, dass Immenrode bei der SG Steinlah/Haverlah mindestens einen Punkt für sich verbucht. Auch dann wäre die Entscheidung zugunsten des FC und des SV Engelade/Bilderlahe gefallen.
Nach zwei Siegen in Folge will der TSV Münchehof morgen beim SV Victoria Heerte den Schwung mitnehmen und den nächsten „Dreier“ einfahren. Der gesicherte Klassenerhalt wird dem Team dabei sicherlich den Rücken stärken. In den letzten drei Partien streben die Ahfeldt-Schützlinge die maximale Punktausbeute an, um ihre aktuelle Leistungskurve zu untermauern und sich tabellarisch vor den benachbarten Vereinen aus Rhüden und Engelade/Bilderlahe zu platzieren. Der Trainer muss am Sonntag lediglich verletzungsbedingt auf Jan Bergmann verzichten. Daher ist die Mannschaft in einer guten Ausgangslage, einen versöhnlichen Saisonabschluss zu erreichen.