Löschzwerge sind nun weithin sichtbar

Bei der Fettexplosion entstand eine meterhohe Stichflamme, als das erhitzte Fett mit Wasser vermischt wurde.

Eigenes Wappen wurde am Wappenbaum angebracht

Seit 2011 besteht die Gruppe der „Löschzwerge“ der Feuerwehr Schlewecke. Ortsbrandmeister Ralf Lichter hatte damals die Idee, eine Kindergruppe ins Leben zu rufen. Mit Melanie Arndt-Rohmann und Iris Fabian waren zwei Betreuerinnen gefunden und so starteten im Januar elf Kinder zwischen sechs und zehn Jahren mit ihrem Feuerwehrdienst. Jeden zweiten Donnerstag im Monat kommen sie seitdem im Feuerwehrhaus zusammen.
„Wir sind auf die Gruppe schon ein bisschen stolz. 14 Kinder, ausschließlich aus Schlewecke, haben wir so dazugewonnen. Hinzu kommen noch einige fördernde Mitglieder“, freut sich der Ortsbrandmeister. Einige sind davon auch bereits in die Jugendfeuerwehr übergetreten. Ein wichtiger Erfolg für die Schlewecker, schließlich sollen die Jüngsten später einmal die Aufgaben der derzeitigen Brandschützer übernehmen.
Am vergangenen Wochenende wurde nun das Wappen der Löschzwerge am Wappenbaum in der Ortsmitte angehangen. Gustav Mlynek galt der Dank, denn er hat Gestell und Aufnahme angefertigt. Verbunden hatte es die Kindergruppe mit einem kleinen Fest. Unterstützt wurden die Schlewecker dabei von der Bockenemer Feuerwehr. Die hatte verschiedene Versuche aufgebaut und leistete so ihren Beitrag zur Brandschutzerziehung. Zirka 40 Kinder nahmen das Angebot in Anspruch. Auch die 400 Tombolalose waren in „Nullkommanichts“ vergriffen. Unter anderem gab es Freikarten vom Rastiland oder dem Zoo Hannover zu gewinnen. Eine reichgedeckte Kaffee- und Kuchentafel gehörte ebenfalls zum Angebot an diesem Tag.
Zweimal wurde von den Bockenemern Brandschützern eine Fettexplosion durchgeführt. Eine meterhohe Stichflamme schoss aus dem kleinen Behältnis in dem ein Kilogramm Fett erhitzt und dann mit Wasser vermischt wurde. Pastor Dennis Sindermann und Ortsbürgermeisterin Ulrike Schumann überbrachten Glückwünsche für das neue Wappen und bedankten sich für die „tolle und wichtige Arbeit“.