Schlewecke hält seine Einwohnerzahl konstant

Für den Spielplatz soll eine Seilbahn angeschafft werden

Mit aktuell 551 Einwohnern zählt Schlewecke gerade einmal eine Person weniger als vor einem halben Jahr. Diese Mitteilung machte Ortsbürgermeisterin Ulrike Schumann. Weiter teilte sie mit, dass der Ortsrat beim letzten Vergleichsschießen der Kyffhäuser-Kameradschaft den achten und damit vorletzten Platz belegte. Der am 11. Oktober zum Thema „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ erstmals durchgeführte Themenabend sei ein voller Erfolg gewesen. 30 Schlewecker waren der Einladung gefolgt. Der nächste Themenabend wird sich mit dem Harzer Luchsprojekt befassen. Er ist am 29. November um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Den Vortrag hält der zuständige Projektleiter im Nationalpark Harz.
Die reinen Materialkosten für den vorgesehenen Holzanbau an das Feuerwehrhaus belaufen sich auf 3600 Euro, für den neuen Sanitärtrakt auf 4600 Euro. Zur Durchführung der Maßnahme, bei der dann auch Eigenleistungen anstehen werden, gibt es noch keinen Termin. Sollte die Maßnahme gesplittet werden, hätte nach Ansicht des Ortsrates der Sanitärtrakt Priorität.
Der letzte Brennetag im Stadtgebiet war insofern anders als seine Vorgänger gelaufen, als derjenige, der Material verbrennen wollte, dies vorher bei der Stadt anmelden musste. Aus Schlewecke wurde bei der Verwaltung nur ein Antrag gestellt.
Der Nikolaustag wird wie auch in den Vorjahren gemeinsam vom Ortsrat und vom Kirchenvorstand organisiert. Den Auftakt macht am 6. Dezember um 17 Uhr ein Kindergottesdienst. Um 17.30 Uhr wird dann der Nikolaus im Gotteshaus erscheinen und die Kinder beschenken. Um einen Überblick über die Zahl der Päckchen zu erhalten, wird vorher um Anmeldung gebeten.
Auch der Seniorenadvent wird wieder gemeinsam vom Ortsrat und der Kirchengemeinde durchgeführt; hälftig die dabei anfallenden Kosten. Termin ist der zweite Advent um 15 Uhr. Den Baum zu dieser Feier stellt wie auch in den Vorjahren die Forstgenossenschaft. Die Einladungen werden den Betreffenden durch Elke Schlinkemeyer zugestellt.
Die im Dorf bestehende Arbeitsgemeinschaft Spielgerät hat sich dafür ausgesprochen, dass auf dem Spielplatz Teichrinne eine Seilbahn zur Aufstellung kommen soll; 20 Meter lang und mit einer Rampe. Die Kosten dafür beziffern sich auf 4000 Euro plus Mehrwertsteuer. Die Hälfte davon hat man bereits in der Kasse. Das Gerät soll aber erst dann bestellt und aufgebaut werden, wenn auch die anderen 50 Prozent zur Verfügung stehen. „In diesem Fall müssen wir uns noch ein wenig lang machen“, bemerkte dazu die Ortsbürgermeisterin. Mit dem nächsten Dorffest, das mit einer Tombola verbunden werden soll, und mit der Maibaum­aufstellung werde man den bereits vorhandenen Betrag sicherlich aufstocken können.