Was wollen die Kinder?

Viel aufzuschreiben hatten die Ortsratsmitglieder bei der ersten Ortsratssitzung für Kinder. Mehr als ein Dutzend Ideen kamen am Ende zusammen.

Bei der ersten Ortsratssitzung für Kinder in Schlewecke kommen mehr als ein Dutzend Wünsche zusammen

Der Zettel von Tanja Kuschel war am Ende gut gefüllt.

Mehr als ein Dutzend Vorschläge hatten die Schlewecker Kinder am Ende der ersten Kinder-Ortsratssitzung zusammengebracht. „Auf vieles von dem wären wir selbst nie gekommen“, war Ortsbürgermeister Matthias Rohmann schon erstaunt über die Vielfalt.
Einiges davon möchte der Ortsrat auch gerne umsetzen. Ein DVD-Abend, ein Spiele­nachmittag oder eine Kinderfahrt, nach dem Vorbild der Seniorenfahrten, stehen ganz oben auf der Liste der umsetzbaren Ideen. Andere Vorschläge werden wohl nur schwer umzusetzen sein. Das betrifft vor allem solche, die bauliche Veränderungen bedeuten würden. Ein Skaterplatz wird in Schlewecke wohl nur schwer durchzusetzen sein.
Insbesondere die Jungen bemängelten den schlechten Zustand der Tornetze auf dem Bolzplatz und wünschen sich außerdem auch ein Tor auf dem Spielplatz. Aber auch andere sportliche Möglichkeiten, beispielsweise eine Turnstange oder Tischtennisplatte, wurden genannt. Aber auch anderweitig möchten sich die Kinder gerne beteiligen und verewigen. So war ein Wunsch, die alten Apfelbäume am Weg zur alten Zementfabrik durch neue zu ersetzen. Auch den Zaun am Spielplatz würden sie gerne erneuern und dabei selbst kreativ werden. Genannt wurden zudem ein Umwelttag und ein monatlicher Projekttag.
Die Idee zu dieser besonderen Ortsratssitzung hatte Ortsbürgermeister Matthias Rohmann aus Algermissen. Dort gab es diese Veranstaltung bereits im vergangenen Jahr einmal. In Bockenem und der näheren Umgebung gab es so etwas allerdings noch nicht. Im Vorfeld wurden alle 39 Kinder bis 14 Jahre persönlich angeschrieben, gut ein Drittel davon waren dabei. Und es wird wohl nicht die letzte dieser Art gewesen sein. Denn auf die Frage, ob so etwas wiederholt werden sollte, gab es von allen Anwesenden ein klares „Ja“. Jetzt geht es aber erst einmal an die Umsetzung der ersten Ideen.