1000 Euro für das HilDe-Tanzcafé

Scheckübergabe an (von links nach rechts) Roswitha Voss und Christiane Berndt durch die Präsidentin und Vizepräsidentin des Lionsclubs Kerstin Richter und Gitta Wenig.

Mit Spezialitäten-Café des Lions Clubs Seesen-Osterode Geld erwirtschaftet / Fortführung gesichert 

Am Mittwoch der vergangenen Woche konnten die Damen des Lions Clubs Seesen-Osterode „Roswitha von Gandersheim“ einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an Christiane Berndt und Roswitha Voss von der Organisation HilDe-Hilfe bei Demenz überreichen.
Der Betrag wurde wie in den letzten Jahren durch das Spezialitäten-Café des Clubs auf dem Seesener Frühlingsfest erwirtschaftet. Hierbei fanden nicht nur die selbst gebackenen Kuchen und Torten wieder reißenden Absatz, sondern die Damen hatten sich mit ihrem menschlichen „Einarmigen Banditen“ mal wieder etwas Neues ausgedacht. Trotz minimalen Wetteinsatzes von je 50 Cent pro Spiel kamen im Verlauf des Tages alleine hierdurch fast 200 Euro zusammen.
Der Gewinn dieser Aktivitäten wird auch in diesem Jahr die Fortführung des HilDe-Tanzcafés sichern, welches immer am letzten Montag jeden Monats in der Cafeteria des St. Vitus stattfindet. Auch für dieses Jahr konnte Hans-Joachim Berndt aus Hildesheim als Alleinunterhalter gewonnen werden.
Gäste sind natürlich zu diesen Tanz-Nachmittagen immer herzlich willkommen, wie auch einige Damen des Lions Clubs, die regelmäßig und unermüdlich mit den älteren Herrschaften das Tanzbein schwingen oder auch nur singen und schunkeln.
Seit September 2012 werden die Tanznachmittage übrigens auch durch die Teilnahme von Schülern und Schülerinnen der Seesener Grundschulen bereichert. Die acht bis zehn Mädchen und Jungen gehören zu einem Projekt, das vom Paritätischen Sozialzentrum im Rahmen der Nachmittags-Betreuung ins Leben gerufen wurde und auch von den Herren des Lions Clubs Bad Gandersheim-Seesen finanziell unterstützt wird. Es trägt den Namen: „Apfelsinen in Omas Kleiderschrank – Alzheimer und Co. für Grundschüler“
Ziel des Projektes ist es, die jungen Menschen frühestmöglich zu sensibilisieren für den demografischen Wandel der Gesellschaft und die damit einhergehenden Probleme der zunehmenden Überalterung mit dem gehäuften Vorkommen von Demenz.
Geplant ist, dieses Projekt auch auf die weiterführenden Schulen auszuweiten und so ist bereits die Realschule in Seesen mit dabei.