15.927 Seesener dürfen wählen gehen

Fachbereichsleiter Wolfgang Jakobi (links) und Martin Reimann aus der Stadtverwaltung Seesen präsentieren den Musterwahlzettel zur Bundestagswahl 2013 am 22. September.

18. Bundestagswahl: 22 Wahllokale im Stadtgebiet und über 160 Wahlhelfer im Einsatz / Bis letzte Woche 893 Briefwähler

In exakt elf Tagen ist Bundestagswahl. Rund 60.000 Millionen Deutsche entscheiden dann über die Zusammensetzung des 18. Deutschen Bundestages. In der Vorharzstadt Seesen wurde die Zahl der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger mit 15.927 beziffert, das sind rund 500 weniger als noch vor vier Jahren.

Die 15.927 Bürgerinnen und Bürger haben am Wahlsonntag die Möglichkeit, in einem der stadtgebietsweit 22 Wahllokalen ihre beiden Stimmen abzugeben – die eine direkt für die Wahl eines Wahlkreisabgeordneten und die andere für die Wahl auf einer Landesliste.
Wie Wolfgang Jakobi und Martin Reimann von der Stadtverwaltung Seesen in einem Gespräch mit dem „Beobachter“ auf Nachfrage mitteilten, sind inzwischen die 22 Wahlvorstände festgelegt – zehn in der Kernstadt Seesen, drei im Seesener Stadtteil Rhüden, zwei in Münchehof und jeweils ein Wahlvorstand in den Ortsteilen Bilderlahe, Bornhausen, Herrhausen, Kirchberg, Ildehausen, Engelade und Mechtshausen.
Mehr als 160 Bürgerinnen und Bürger sind als Wahlhelfer und Mitarbeiter für die organisatorische Abwicklung der Wahl verantwortlich. Nachdem die stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger Seesens zwischenzeitlich die Wahlbenachrichtigungskarten erhalten haben und somit wissen, in welchem Wahllokal sie ihre Stimme abgeben können, haben von der Briefwahl bis zur vergangenen Woche bereits 893 Seesenerinnen und Seesener Gebrauch gemacht.
Um die Erststimme bewerben sich Uwe Lagosky (Cremlingen, CDU), Sigmar Gabriel (Goslar, SPD), Dirk Michaelis (Salzgitter, FDP), Sascha Pitkamin (Salzgitter, Grüne), Dorothée Menzner (Neustadt am Rübenberge, Die Linke), Arne Hattendorf (Wolfenbüttel, Piraten), Adolf Preuß (Süpplingen, NPD, Axel Steinkampf-Sommer (Wolfenbüttel, AfD) und Anke Bastian (Salzgitter, Freie Wähler).
Auf der Landesliste (Zweitstimme) finden sich die CDU, die SPD, die FDP, die Grünen, die Linke, die Piraten, die NPD, die Tierschutzpartei, die Maxistisch-Lenistische Partei Deutschlands (MLPD), die Bürgerbewegung Pro Deutschland, die Republikaner, die Freien Wähler Niedersachsen und die Partei Bibeltreuer Christen.