25 Jahre Partnerschaft mit dem HZV Thale

Der Thalenser Fritz Nennhuber(rechts) überreicht ein Präsent an den Seesener HZV-Vorsitzenden Horst Schiller.

Vorsitzender Fritz Nennhuber überreicht Nachbildung des Hexenringes vom Hexentanzplatz

Auch eine Abordnung des Harzklub-Zweigvereins Thale war während der Jahreshauptversammlung des Seesener Harzklubs im Schützenhaus zugegen. Deren Vorsitzender Fritz Nennhuber hatte es sich nicht nehmen lassen, in seinem Grußwort die 25-jährige Partnerschaft beider Harzklubs Revue passieren zu lassen.
Obwohl die offizielle Urkunde erst am 8. Juli 1990 feierlich übergeben wurde, gab es schon erste Kontakte mit dem Zweigverein Seesen am 2. Januar 1990. Die gemeinsame Partnerschaft habe schon mit der freundlichen Aufnahme der damaligen Initiatoren Horst Meyer, Hermann Wolke und dem Ehepaar Schinkel begonnen und zur Neugründung des Zweigvereins Thale am 2. Februar 1990 geführt.

Nennhuber verglich die Partnerschaft mit einer Ehe, sie beruhe immer auf ein partnerschaftliches Miteinander und auf gegenseitiges Verständnis. Man feiere also in diesem Jahr sozusagen silberne Hochzeit.
Nennhuber wörtlich; „Aus diesem Anlass möchten sich die Thalenser Wanderfreundinnen und Wanderfreunde ganz herzlich bei euch allen für die in der Anfangsphase gewährte finanzielle, materielle und inhaltliche Unterstützung bedanken, denn nur so waren wir in der Lage, unsere Arbeit ohne Anfangsverluste in die richtigen Bahnen zu lenken, und sie langfristig positiv zu gestalten.“
Sein Dank galt auch all denjenigen Mitgliedern, die in den 25 Jahren aktiv dafür gesorgt hätten, dass diese Ehe solange gehalten hat. Nennbuber erklärte, dass er die Aussage der Beteiligten zur Übergabe der Partnerschaftsurkunde 1990 in der Neckelnberghütte in einem Artikel der Zeitschrift „Der Harz“ so bezeichnend für die langjährige Gemeinschaft fand. Dort hieß es: „Der Empfang war so herzlich als hätte es nie eine Teilung unseres Vaterlandes gegeben und als kannten wir uns alle schon ein Leben lang.“
Ein ganz besonderes Beispiel der guten Partnerschaft sei die jährliche Wanderung Seesen-Thale/Thale-Seesen quer durch den Harz, die in diesem Jahr auch zum 25. Mal durchgeführt wird. Sie sei deshalb etwas Besonderes, weil sie 25 Jahre gemeinsam organisiert wurde und alle Beteiligten die Heimat unabhängig ob West oder Ost, näher kennenlernen durften. Besonders stolz könne man auch darauf sein, dass diese Wanderung als Initialzündung für einen der schönsten Wanderwege Deutschlands – dem Harzer Hexenstieg – gesehen wird.
Alle gemeinsamen Aktivitäten im Laufe der 25 Jahre seien ein Beispiel dafür, wie Ost und Westen zusammenwachsen konnten.
„Lasst uns auch weiterhin unsere gute und erfolgreiche Zusammenarbeit aus Liebe zur Harzer Heimat fortsetzen. Lasst uns auch dafür sorgen, dass die die nach uns Verantwortung übernehmen, die Partnerschaft zwischen beiden Vereinen weiter pflegen und dafür sorgen, dass sie noch lange bestehen bleibt“, erklärte Nennhuber abschließend.
Anlässlich des Jubiläums überreichte Nennhuber eine Nachbildung des Hexenringes auf dem Hexentanzplatz an den Vorsitzender des Seesener Zweigvereins, Horst Schiller. Alle Anwesenden quittierten diese nette Geste mit langanhaltendem Applaus.