31-jähriger Boris M. ist verstorben

Schuss in die Brust: Ermittlungen gehen weiter

Der 31-jährige Seesener Boris M., der am Sonntagmorgen gegen 2 Uhr in der Elbingeröder Straße in Braunlage durch einen Schuss in die Brust lebensgefährlich verletzt wurde (der „Beobachter“ berichtete), ist am Montagnachmittag im Krankenhaus Nordhausen seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Tatverdächtige wurde am Montagmittag auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft der Haftrichterin beim Amtsgericht Braunschweig vorgeführt.

Diese erließ gegen ihn einen Untersuchungshaftbefehl, der 27-jährige Blankenburger wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt Braunschweig gebracht. Die Ermittlungen laufen nach wie vor mit Hochdruck.
Die Polizei Goslar bittet unabhängig davon noch einmal Personen, insbesondere Besucher der Gaststätte „Brokers Bar“, die Zeugen des Vorfalls waren oder zur angegebenen Zeit am angegebenen Ort oder der Nähe entsprechende Beobachtungen gemacht haben, Angaben zum Täter machen oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter (05321) 3390 zu melden. Derweil stehen viele Freunde und Bekannte des Todesopfers unter Schock. Der Tod des jungen Mannes, der nach Beobachter-Informationen in einer Kfz-Werkstatt in Seesen arbeitete, löste tiefe Betroffenheit in der Vorharzstadt aus.Viele kannten Boris M., er galt als hilfsbereiter und liebenswerter Mensch.