37-jähriger Mann stirbt nach Horrorcrash auf der B243

Mit voller Wucht krachte der Fahrer dieses Autos auf der B243 gegen einen Baum. Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus nach Hildesheim gebracht.

Bild der Verwüstung für Einsatzkräfte / Motorblock aus Wagen katapultiert / In Hildesheimer Krankenhaus den Verletzungen erlegen

Rhüden / Bornhausen (AM). Bei einem Verkehrsunfall auf der B243 zwischen Bornhausen und Rhüden kam in der Nacht zu Donnerstag der Fahrer eines VW-Kombis ums Leben. Rund 90 Kräfte der Feuerwehren aus Seesen, Rhüden, Bornhausen, Polizei und des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Gegen 2.40 Uhr in der Früh befuhr ein 37 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Northeim die B243 von Bornhausen kommend in Richtung Rhüden. Kurz danach lief bereits der erste Notruf in der Rettungsleitstelle in Goslar ein. Auf einer langgezogenen leichten Rechtskurve geriet der Fahrer mit seinem Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Dabei wurde der 37-Jährige in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden.

Mit der Alarmierung „Verkehrsunfall eingeklemmte Person – eine Person schwerst eingeklemmt – eine Person vermisst“ wurden die Ortsfeuerwehr am Donnerstagmorgen von der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle (FERLS) in Goslar auf die B243 geschickt. Den Einsatzkräften bot sich an der Unfallstelle ein Bild der Verwüstung. Der VW-Kombi war kaum noch als solches zu erkennen. Durch die Wucht des Aufpralles, riss der Motorblock des Fahrzeuges heraus und wurde rund 50 Meter weiter in den Straßengraben katapultiert. Der „Beifahrerbereich“ des Fahrzeuges war völlig zerstört, auf dieser Seite hätte keine Überlebenschance für einen Beifahrer bestanden.

Die ersten Rettungskräfte trauten ihren Ohren nicht. Aus dem zerfetzten Blechgewühl hörten sie eine Stimme. Die vermisste Person konnte trotz massiven Suchaufgebot und Wärmebildkamera nicht aufgefunden werden. Wie durch ein Wunder konnte der Fahrer auf der Fahrerseite zunächst noch lebend gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Der Fahrer bestätigte, dass er allein im Fahrzeug war, so dass eine weitere Suche nach einer vermissten Person eingestellt werden konnte. Da er lebensgefährliche Verletzungen erlitt, wurde er mit einem Rettungswagen anschließend in das Klinikum nach Hildesheim verbracht, wo er zwei Stunden später seinen Verletzungen erlag.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die B243 für rund zwei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde durch Feuerwehr und Polizei umgeleitet.