3,8 Millionen Euro für die Seesener Stadtsanierung

CDU/FDP-Gruppe arbeitet während jüngster Sitzung eine umfangreiche Agenda ab / Edeka-Markt Thema

Mit aktuellen politischen Themen der Stadt Seesen und Umgebung befasste sich die CDU/FDP-Gruppe während ihrer jüngsten Zusammenkunft imHotel Wilhelmsbad.
Gleich zu Beginn der Sitzung stellte Walter Kien für das Kulturforum Seesen Erweiterungspläne für die Eingangshalle zur Aula im Schulzentrum vor. Danach ist beabsichtigt, den früheren überdachten Eingangsbereich an der Nordseite durch Umbauarbeiten dem Foyer zuzuordnen. Dadurch können zusätzlich 34 Quadratmeter der bisherigen Nutzfläche von 195 Quadratmetern zugeschlagen werden.
Durch die Gruppe wurde dieser Vorschlag aufgenommen. Eine endgültige Beschlusslage kann allerdings erst mit dem Haushalt 2012 herbeigeführt werden.
Rudolf Götz betonte, dass das Kulturforum aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken sei. Sicher ist es da angebracht – im Jubiläumsjahr 2012 besteht das Kulturforum 25 Jahre – durch Leistungen dies entsprechend zu würdigen.
Auch durch die Umgestaltung und den Umbau des Edeka-Marktes am Wilhelmsbad sei dort nach Angaben der Mitarbeiter kein Platz mehr für das Geschäft „Jeans-Fritz“. Bislang wurden hier­über die politischen Gremien der Stadt offiziell noch nicht informiert. Seitens der polititisch relevanten Kräfte wird die Verwaltung gebeten, bei einer neuen Standortsuche behilflich zu sein. Hierfür dürften sich verschiedenene Standorte im Innenbereich der Kernstadt anbieten.
Im Rahmen derStadtsanierung werde in den nächsten fünf bis sechs Jahren die doch ambitionierte Summe von 3,8 Millionen Euro investiert. Ratsherr Walter Schröder berichtete über den Sachstand. Danach lägen beratungsreife Vorschläge vor. Diese würden in der nächsten Zeit mit den Anliegern und Bürgern diskutiert. Vorschläge und Veränderungen können so jederzeit noch eingebracht werden.
Nach Auffassung der CDU/FDP-Gruppe müssten aber in diesem Jahr noch die ersten Maßnahmen begonnen werden. Ziel sei es, die Innenstadt attraktiver zu machen.
Irene Pülm wies als Orts­bürger­meis­terin auf die Verkehrsentwicklung in Rhüden hin. Es sei im Bereich der B243 (Hildesheimer Straße) und der L562 (Katelnburger Straße) Handlungsbedarf zu erkennen. Gerade bei den Umleitungen von der A7 werde die Ortschaft in Ost und West geteilt. Anliegerstraßen seien kaum noch erreichbar.
Es wurde der Vorschlag gemacht, ob nicht ein Kreisverkehr an diesem neuralgischen Punkt Abhilfe schaffen könnte. Eine Bedarfsampel würde nur kurzzeitig Abhilfe schaffen.
Über dieses Thema sollen in der nächsten Zeit Gespräche bei den zuständigen Straßenbauämtern in Goslar und Bad Gandersheim geführt werden. Auf jeden Fall sollten für Rhüden Entlastungen vorgesehen werden.
Die CDU/FDP-Gruppe bedankte sich abschließend bei Bürgermeister Erik Homann für den gelungenen Neujahrsempfang. Gerade die guten Zahlen für ein kinderfreundliches Seesen, anhand der Kinderkrippenplätze nachweisbar, zeigen eine Erfolgsbilanz auf. Mit den ab 2012 eingerichteten Ganztagsschulen geht Seesen den richtigen Weg.