4. Platz für Oberschule Seesen

Mit ausgeklügelter Technik nahmen die Seesener am Formel M-Renntag teil.

Beim Formel M(ausefallen)-Renntag in Braunschweig nur knapp am Preisgeld vorbeigeschrammt

Acht Teams der Oberschule Seesen traten zusammen mit 48 anderen Mannschaften aus Schulen zwischen Harz und Heide an, um eine Frage zu klären: Wer konstruiert und baut das Mausefallenauto, das die weiteste Strecke zurücklegt? Das Fahrzeug muss aus eigener Kraft, nur durch die Federkraft einer Mausefalle angetrieben, eine Strecke zurücklegen.
Wie schon in den vergangenen Jahren fand das Formel M-Rennen in der VW-Halle in Braunschweig statt. Ausrichter war die Stiftung Niedersachsenmetall mit Unterstützung durch Siemens in Braunschweig. Die Seesener Teams (Camouflage, ObS Seesen I, ObS Seesen II, Schlafmützen, Mouse4Attack, R9 Premium, Sa musica und #ElfenTrank) belegten dabei von 48 Teams die Plätze vier, sechs, sieben, zehn, 16, 17, 20 und 22. „Wir hatten uns schon auf einen vorderen Platz Hoffnung gemacht, aber vier Teams unter den ersten zehn zu finden, hatte ich nicht erwartet“, sagte Lehrer Volker Piepenbrink, der die Teams im Technikunterricht der Oberschule betreut. Platz vier habe dabei mit 29 Metern nur einen halben Meter hinter dem drittplatzierten Fahrzeug gelegen – leider um 50 Zentimeter am Preisgeld vorbei. Das Mausefallenauto dazu wurde vom Team Mouse4Attacks von den Schülern Florian Galuska, Leonard Wünschmann, Fabian-Paul Meyer und Till Viebrans entworfen und gebaut.
Die Kunst des optimalen Mausefallenautos liegt dabei vor allem in der Leichtbauweise und allen Möglichkeiten, die Reibungskräfte zu vermindern. Für die Schüler der Oberschule ging es darum, alle möglichen und unmöglichen Materialien auszuprobieren und vieles auch wieder zu verwerfen. „Das Formel M-Rennen ist ein tolles fächerübergreifendes Projekt, bei dem Physik und Technik Hand in Hand gehen müssen“, so Volker Piepenbrink. „Und wenn die Mannschaften keine Teamfähigkeit zeigen, wird aus den vielleicht brillanten Ideen von drei oder vier Einzelkämpfern gar nichts!“
Ziel der Veranstaltung, die die Stiftung Niedersachsenmetall ausrichtet, ist es, Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern. Und das scheint gelungen zu sein, denn fast alle Teams wollen auch im nächsten Jahr wieder in Braunschweig beim Formel M-Rennen dabei sein.