5500 Euro für den Volksbund gesammelt

Am Montag traf sich Bürgermeister Erik Homann mit den Mitgliedern der Reservistenkameradschaft Sehusa Seesen im Rathaus, um sich bei ihnen persönlich für die Durchführung der Straßensammlung zu bedanken.

Bürgermeister Erik Homann sprach der Reservistenkameradschaft Sehusa Seesen seinen Dank aus

Bis in das Jahr 2003 zog die damalige Patenkompanie der Stadt Seesen regelmäßig durch die Straßen, um Geld für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Nach deren Auflösung übernahm die Reservistenkameradschaft Sehusa Seesen im darauffolgenden Jahr auf freiwilliger Basis die Sammelaktion des Volksbundes. Bürgermeister Erik Homann bedankte sich am Montag persönlich bei den Reservisten für ihren Einsatz.

Die Arbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge ist auch heute noch notwendig. Der Bund betreut im Auftrag des Staates die deutschen Kriegsgräber. Zu mehr als 90 Prozent erfüllt er diese Aufgabe aus Spenden. Mit jeweils fünf bis sechs Sammlern gelang es der Reservistenkameradschaft in den vergangenen Jahren, an die 5500 Euro zu sammeln. „Dieses Geld ist zwar nur ein kleiner Beitrag für die Pflege und den Erhalt der mehr als zwei Millionen Gräber die der Volksbund in über 850 Kriegsgräberstätten in fast 100 Ländern unterhält, trotzdem sind wir stolz auf das, was wir erreicht haben“, sagte der 1. Vorsitzende Rüdiger Ahrens.
Jeder Bürger kann diesen Friedensdienst durch eine Spende unterstützen. „Mit dem Schutz der Gräber wird die Menschenwürde jener geachtet, die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt wurden“, so der 1. Vorsitzende.