Ärger um Windkraftanlagen in Bornhausen

SPD schreibt Leserbrief / Standort nicht geeignet?

Ärger steht in Bornhausen bevor. Morgen ist Ratssitzung im Ort und die SPD-Abteilung Bornhausen zeigt sich im Vorfeld der anstehenden Sitzung äußerst verärgert. Sie hat einen Leserbrief geschrieben, den der Beobachter morgen veröffentlichen wird. Wie bekannt wurde, stehen einige Bornhäuser Landwirte bereits in End-Verhandlungen über den Landverkauf respektive die Landverpachtung an eine Investorengruppe für Windkraftanlagen, heißt es in dem Schreiben, das Beobachter-online vorliegt.
Der Ortsrat hatte sich bereits im November letzten Jahres einstimmig gegen den Standort in der Nähe Bornhausens ausgesprochen. Dies wurde dem Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) auch im Januar dieses Jahres per Eingabe mitgeteilt. Außerdem haben sich viele Bornhäuser Bürgerinnen und Bürger direkt an den ZGB mit einem Einspruch gegen die Planungen gewandt. Es liegen dort insgesamt zirka 2000 Einsprüche vor. Wesentliche Gründe hierfür sind die Lärmemission, der Schattenwurf und die Landschaftsverschandelung direkt in Nähe des Dorfes. Verwunderlich ist auch, dass sich in Seesen, zumindest im Seesener Wohngebiet „Am Schildberg“, keinerlei Protest regt. Die Windkraftanalage werden immerhin bis zu einer Höhe von 200 Meter gebaut. Die SPD Bornhausen betont in diesem Zusammenhang ausdrücklich, dass sie für die Nutzung von Windenergie ist. Allerdings nur am richtigen Standort. Dies wird sie auch am Mittwochabend um 20 Uhr im Schützenhaus Bornhausen bei der Ortsratsitzung vertreten.