Aktuelles Thema steht auf dem Stundenplan

Polizeihauptkommissar Thomas Brandes stellte sich den Fragen der Schüler.

Neunter Jahrgang des Jacobson-Gymnasiums beschäftigt sich bei Projekttag mit Flucht / Zeitzeuge beeindruckt

Ein ganz aktuelles Thema stand in der vergangenen Woche bei den Neuntklässlern des Jacobson-Gymnasiums auf dem Stundenplan.

„Zeichen der Zeit? – Demokratie auf dem Prüfstand“ war der Titel des Projekttages. Insbesondere das Thema „Flucht“ wurde dabei ausführlich besprochen. Am Vormittag gab es zunächst einmal grundlegende Informationen zum Grundgesetz, das deutsche Asylrecht aber auch den internationalen Kontext mit der Genfer Flüchtlingskonvention. Auch im Politikunterricht zuvor bekamen die Schüler bereits einiges an Material. Denn am Mittag standen zwei Gäste bereit, die die Fragen der Jungen und Mädchen beantworteten. Zum einen Polizeihauptkommissar Thomas Brandes, Leiter des Seesener Polizeikommissariates, sowie Mario Röllig, der im Jahr 1987 selbst einen letztlich gescheiterten Fluchtversuch von der ehemaligen DDR nach Westdeutschland unternahm. Der gemeinnützige Verein Multivision, der verschiedene Lehrprogramme entwickelt, hatte den Tag gemeinsam mit Tim Salge, Hubert Heiner und Nils Peschel aus dem Fachbereich Politik des Gymnasiums organisiert.
Gleich zu Beginn der Diskussionsrunde sagten sowohl Brandes als auch Röllig, dass man den Flüchtlingen mit Offenheit und Empathie entgegentreten sollte – ebenso sei es aber auch andersherum nötig. „Es bringt nichts, den Neuankömmlingen mit Hass entgegenzutreten, das erzeugt nur Gegenhass“, meinte beispielsweise der Polizist. Auf der anderen Seite, und auch da waren sich beide Gäste einig, sollten die Flüchtlinge die deutsche Sprache lernen und Werte und Normen akzeptieren.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Beobachters vom 13. März.