Als scheinbar noch alles in Ordnung war

Junge Syrer lassen ihrer Lebensfreude im Theater von Bosra freien Lauf.

Seesener Klaus Schilling schildert die Situation im heutigen Bürgerkriegsland Syrien noch vor wenigen Jahren

Uns überrollt augenblicklich eine Flüchtlingswelle von ungeheurem Ausmaß, deren Ende immer noch nicht abzusehen ist. Nur eines dürfte heute schon feststehen, sie wird auf Dauer unser Land verändern. Ob zum Guten oder zum Schlechten, das vermag heute noch niemand schlüssig zu beantworten. Die meisten der Hilfesuchenden kommen aus dem von der IS terrorisierten Syrien. Bei der Masse der Ankommenden ist es nur natürlich, erst einmal nur die Zahlen zu sehen. Kaum jemand wird sich der Mühe unterziehen, den einzelnen Menschen dabei als Persönlichkeit zu sehen. Für den Seesener Klaus Schilling ist klar, dass niemand die bis zur Lebensgefahr gehenden Strapazen auf sich nehmen wird, nur um seine Heimat aufzugeben und um sich hier ein besseres Leben zu erhoffen.

Klaus Schilling hatte das Glück, Syrien vor einigen Jahren besuchen zu dürfen, als die Welt hier scheinbar noch in Ordnung war. Dabei erinnert er sich besonders gerne an die freundlichen und netten Menschen, denen er begegnet ist.

Schillings Bericht lesen Sie in der „Beobachter"-Ausgabe vom 14. September.