Altstadtfest und Sehusafest doch wieder am gleichen Wochenende

Gandersheimer Wirtschaftsforum korrigiert Termin / „Mehr Vorlauf vonnöten“ / Bürgermeister Jahns überrascht

Seesen / Bad Gandersheim(uk). Aller Anfang der Zusammenarbeit ist schwer. Für manche, die sich vielleicht schon darüber gefreut hatten, dass in Bad Gandersheim diesmal das Altstadtfest nicht wie gewohnt am ersten September-Wochenende, sondern schon eine Woche früher, nämlich Ende August, stattfinden sollte, wird es eine Enttäuschung sein. Nur kurz nach Verkündung der Festverlegung haben das Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF) und die Festmacher den Termin wieder korrigieren müssen.
Nach Angaben vom Bad Gandersheimer Festwirt Gebhard Jungesblut gab es mit dem letzten Augustwochenende dann einige zuvor unbekannte Terminüberschneidungen mit anderen Festen, die eine Zurückverlegung auf das angestammte erste Septemberwochenende sinnvoll, ja notwendig machten. Auch die Teilnahme zahlreicher Beschicker des Festes hätten ansonsten auf der Kippe gestanden, so Jungesblut. Für das Thema Verlegung brauche es da schon ein, besser zwei Jahre Vorlauf, um Mitwirkende auf einen neuen Termin einzustellen. Das Altstadtfest wird damit 2011 am Freitag, 2., und Sonnabend, 3. September, stattfinden. So weit, so schlecht. Freudestrahlend hatte Bürgermeister Hubert Jahns noch in der vergangenenWoche die frohe Kunde von seinem Amtskollegen Heinz-Gerhard Ehmen erfahren. Nun folgte von Bad Gandersheimer Seite der Rückzieher. „Davon weiß ich nichts“, erklärte Hubert Jahns, als ihn der „Beobachter“ von der neuen Situation in Kenntnis setzte. „Ich werde Herrn Ehmen gleich mal anrufen und nachfragen“, erklärte der Bürgermeister.
Zum Hintergrund: Bislang fanden die beiden Großveranstaltungen – Altstadtfest in Bad Gandersheim und Sehusafest inSeesen – jeweils am ersten September-Wochenende statt.
Wie Bürgermeister Hubert Jahns nach der Januar-Sitzung des Verwaltungsausschusses zu­nächst mitgeteilt hatte, hätten die Organisatoren des Altstadt­fes­tes entschieden, das zweitägige Spektakel in der Roswithastadt auf das letzte August-Wochenende vorzuverlegen. Eine Entscheidung, die außerordentlich begrüßt werde. Sie hätte auch zu den Bemühungen beider Städte gepasst, Plattformen für Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu schaffen. Daraus wird (vorerst) nun doch nichts.