„Am Markt“ werden Dauerparkplätze ausgewiesen

Weiterhin kostenpflichtig: die Parkplätze auf der Amtsgerichtsseite der Straße „Am Markt". Foto: Jung

Parkscheinautomat mit „Brötchentaste“ am Bahnhof / Verkehrsausschuss befasst
sich mit Vorschlägen

Seesen (G. J.).Der Verkehrsausschuss der Stadt Seesen hat sich in seiner jüngsten Zusammenkunft mit Vorschlägen der Verwaltung befasst, die dem zum Teil geänderten Parkverhalten Rechnung tragen sollen. Zu den geplanten Maßnahmen standen nach der Zusammenkunft des Fachgremiums Erster Stadtrat Erik Homann, der Leiter des Fachbereiches II, Uwe Zimmermann, und Petra Borchert (Fachbereich II), Leiterin der Ordnungs- und Gewerbeabteilung, in einem Gespräch mit dem „Beobachter“ Rede und Antwort.
Wie Uwe Zimmermann ausführte, gäbe es in der Seesener City ein verändertes Parkverhalten. Auch und gerade „Am Markt“. Hier sei zum einen ein zunehmender Leerstand der kostenpflichtigen Einstellplätze festgestellt worden, zum anderen habe die Verwaltung einen Bedarf an Dauerparkplätzen seitens der Anwohner beziehungsweise der Arbeitnehmer, die im näheren Umfeld dieser Straße beschäftigt seien, konstatiert. Zudem wisse man, dass die vorhandenen Dauerparkplätze in der Baderstraße und im Teilbereich Bismarckstraße – Höhe Arbeitsamt – morgens im Handumdrehen „ausgebucht“ seien. Um dem aktuellen Bedarf zu entsprechen, sei vom Fachbereich II ein Vorschlag ausgearbeitet worden, den der Verkehrsausschuss für gut befunden habe. Zimmermann kündigte an, dass die 21 Parkplätze auf der Amtsgerichtsseite der Straße „Am Markt“ auch weiterhin nur mit Parkschein genutzt werden dürften, dagegen würden die gegenüberliegenden 15 Einstellplätze als Dauerparkplätze ausgeschildert. Handlungsbedarf, so Zimmermann weiter, gäbe es auch auf dem Parkplatzareal am Bahnhof. Hier hätten die Politessen der Stadt Seesen in verstärktem Maße Parkzeitüberschreitungen beziehungsweise das Weiterdrehen der Parkscheiben festgestellt. Offensichtlich, bestehe der Bedarf nach einem längerfristigen Aufenthalt; beispielsweise für Arztbesuche oder einen Einkaufsbummel. Daher habe der Fachbereich II angeregt, auf einer Seite des Parkplatzes den Parkscheinautomaten, der von der Straße „Am Markt“ abgezogen werde, zu installieren, um eine längere Parkzeit zu ermöglichen.
Nach intensiver Aussprache, merkte Zimmermann an, sei der Ausschuss zu dem
Schluss gekommen, sämtliche 29 unterhalb des Bahnhofs ausgewiesenen Parkplätze als kostenpflichtig auszuweisen. Dadurch, befand der Ausschuss, könnten sich die Autofahrer besser orientieren, und es käme zu keinen Missverständnissen. Allerdings werde der Parkscheinautomat mit einer so genannten „Brötchentaste“ ausgestattet, die ein kostenloses Parken für 30 Minuten gewähre. So komme man Kurzzeitparkern entgegen, die nur mal zur Post oder zur Apotheke wollten. Abschließend wies Zimmermann darauf hin, dass sich der Verwaltungsausschuss mit den Beschlussempfehlungen des Verkehrsausschusses am 23. Juni befassen werde. Sollte das zweithöchste Beschlussgremium der Stadt den Vorschlägen zustimmen, würden die Maßnahmen zeitnah umgesetzt. – Ein weiterer Bericht folgt.