„Angestrebte Lösung wirkt praktikabler“

SPD-Fraktion begrüßt neue Erweiterungspläne der Grundschule in Rhüden

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Seesen kam jetzt zu einer weiteren Fraktionssitzung in Rhüden zusammen. Die Sozialdemokraten nutzten den Sitzungstermin für eine Begehung und Inaugenscheinnahme der Grundschule in Rhüden.

Seitens der Verwaltung war Herr Tünnermann der Einladung der SPD-Fraktion dankenswerter Weise kurzfristig gefolgt und informierte sachkundig über die aktuellen Pläne zur Erweiterung des Schulgebäudes.
Die neuerlichen Planungen sehen nunmehr eine direkte Anbaulösung an das Schulgebäude vor. So soll zum einen ein Küchentrakt zur Ausgabe der Mittagsverpflegung entstehen, zum anderen ein zweiter Anbau zur Errichtung eines Klassenzimmers, welches als Ersatz für den dann künftig als Mensa beanspruchten Raum dienen soll.
Die ursprünglichen Überlegungen zur Errichtung einer Containerlösung außerhalb des eigentlichen, umzäunten Schulgeländes wären dann „ad acta“ zu legen.
Hierzu der Fraktionsvorsitzende Michael Conzen: „Die jetzt angestrebte Lösung wirkt eindeutig praktikabler, verfügt über einen höheren Nutzwert und stellt dann auch noch bei gleichzeitiger Kostenneutralität zu den im Haushalt 2014 eingestellten Mitteln eine höhere Ausführungsqualität dar. Da auch das Lehrerkollegium der Grundschule Rhüden dem Bauvorhaben mehrheitlich zugestimmt hat, begrüßt meine Fraktion den neuerlichen Planungsansatz. Wir setzen voraus, dass nach zügiger Beteiligung der Fachausschüsse und Gremien einschließlich des Rhüdener Ortsrates alle Vorhaben bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden, so dass dem Start eines Ganztagsschulbetriebs in Rhüden zum Beginn des Schuljahres 2014/2015 nichts mehr im Wege steht.“
Im weiteren Verlauf bereiteten die Genossinnen und Genossen die anstehende Ratssitzung am 12. März vor und der Kreistagsabgeordnete Rolf Mild berichtete zu den aktuellen Themen aus der Kreistagsfraktion sowie den angeschlossenen Ausschüssen.
Die SPD-Fraktion zeigt sich betroffen und nachdenklich zur Schließung der Firma Heinz. „Wir beobachten erneut den Niedergang eines örtlichen Traditionsunternehmens, das über viele Jahre auch als Markenzeichen über die Grenzen unserer Stad hinaus geworben hat.

Heinz-Schließung: SPD ist enttäuscht und verärgert

Vom einstigen Marktführer Sonnen-Bassermann mit einer qualitativ hochwertigen Produktpallette an Nahrungsmitteln führte der Weg über einen labelreichen US-Großkonzern CO gesteuert nun ins „OFF“.
Trotz der in diesem Kontext oft gebräuchlichen Worte wie „nicht leichtfertig“ oder „nicht ohne Sorge um die Situation und die Zukunft unserer Beschäftigten“ steht neben unserer Betroffenheit auch ein gewisses Maß an Enttäuschung und Verärgerung. Die Schließung des Seesener Werkes erfolgt nicht aufgrund einer laufenden oder drohenden Insolvenz, sondern aus rein wirtschaftlichen Erwägungen. Das mag im Tagesgeschäft der Großkonzerne Routine geworden sein, für mich und für uns ist es das nicht. Wir wollen jetzt und gleich über eine zukunftsorientierte (Nach-)Nutzung des Betriebes samt Standort und Fläche sprechen und darauf drängen und hinarbeiten, zumindest für einen Teil der Beschäftigten im günstigsten Fall eine Aussicht bieten zu können“, so Conzen abschließend.