Anzeigenteil findet große Beachtung

Gleich ob Klein-, Familien- oder Geschäftsanzeigen – rund 50 Prozent der „Beobachter“-Leser studieren den Anzeigenteil der Tageszeitung täglich. Da können selbst die Sportseiten nicht mithalten.

Ergebnisse der großen Leserumfrage / Heute Teil III zum Themenbereich „Anzeigen“

Im dritten und letzten Teil der Auswertung der großen „Beobachter“-Leserumfrage widmen wir uns heute noch einmal den Interessen unserer Leser, richten den Blick in diesem Fall aber noch mehr aufs Detail.

Neben der Berichterstattung über Feste, Konzerte, Fußballspiele, Vereinsversammlungen oder aus Wirtschaft und Politik spielen nämlich auch Anzeigen eine wichtige Rolle in der täglichen Zeitung. Und das nicht alleine aus primären Eigeninteresse, weil sich jede Tageszeitung, ob gedruckt oder online, nunmal auch über Werbeeinnahmen finanziert, sondern auch, weil der Anzeigenteil eines publizistischen Erzeugnisses durchaus großen Informationswert für die Rezipienten besitzt.
So erfährt der Leser beispielsweise schon morgens am Frühstückstisch welche Angebote der örtliche Handel heute zu bieten hat, oder welche Sonderrabattaktionen im Fachhandel um die Ecke laufen. Kurz gesagt, der Anzeigenteil einer Zeitung, und ganz gewiss auch der im Seesener „Beobachter“ erfüllt einen wichtigen Zweck: Er informiert, macht neugierig und ist immer top aktuell.
Dies beweist auch die „Beobachter“-Leserumfrage. So nutzen rund 50 Prozent unserer Leser den Anzeigenteil, gleich ob Klein-, Familien- oder Geschäftsanzeigen, täglich. Nur weniger als zehn Prozent geben an, dass sie sich überhaupt nicht für die Anzeigen in der Zeitung interessieren. Rund 30 Prozent sagen, dass sie den Anzeigenteil der Zeitung „nach Bedarf“ lesen, sprich an bestimmten Tagen nach individuell nützlichen Informationen Ausschau halten.
Interessant sind diese Zahlen vor allem dann, vergleicht man sie mit der Nutzung des Lokalsportteils oder überregionalen Sportgeschehen. Dort geben beispielsweise rund 23 Prozent der Leser an, sich überhaupt nicht für diesen Teil der Zeitung zu interessieren.
Die Werbewirksamkeit einer Anzeige im „Beobachter“ spiegelt sich laut unserer Auswertung auch darin wieder, dass 64,8 Prozent der Leser ihre Einkäufe in Seesen erledigen. Dahinter rangieren Goslar und Osterode. Natürlich hängt dies auch mit der räumlichen Nähe zusammen, doch es ist davon auszugehen, dass die gezielte Schaltung von Anzeigen die Aufmerksamkeit auf den Handel in der Sehusastadt lenkt. So erfahren unsere Leser beispielsweise wo ein neues Geschäft aufgemacht wird und welche Produkte oder Dienstleistungen dort angeboten werden.
Zusätzlich haben Abonnenten auch immer die Chance von speziellen Abo-Plus-Aktionen zu profitieren, die in regelmäßigen Abständen zusammen mit lokalen Geschäften initiiert werden.
Der „Beobachter“ und das hat die Leserumfrage gezeigt, wird von großen Teilen seiner Leserschaft sehr positiv bewertet. Dennoch täuschen diese Zahlen nicht darüber hinweg, dass an mancher Stelle auch Verbesserungsbedarf besteht. Deshalb werden sich alle Mitarbeiter des Verlages auch in Zukunft redlich bemühen, ihre Leser mit lokalen Geschichten zu informieren und zu unterhalten und sich nicht von guten Umfragewerten blenden lassen.