Ardagh-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Nach „Beobachter”-Informationen könnten bei Ardagh in Seesen über 30 Arbeitsplätze verloren gehen.

Was ist denn da bei Ardagh los?

Nach bestätigten Beobachter-Informationen hat es am Donnerstag eine Betriebsversammlung im Werk Seesen gegeben. Einberufen hatte diese der Betriebsrat, nachdem er am Dienstag über Zukunfspläne des Unternehmens unterrichtet wurden. Die Mitarbeiter wurden dann am Donnerstag mit der Neuigkeit konfrontiert worden, dass Betriebsbereiche von Seesen aus ins tschechische Teplice verlagert werden sollen. Dadurch würde es zu Entlassungen am Standort Seesen kommen. Einer der höchsten Ardagh-Bosse, Michael Fürst, Divisionsleiter für Paints and Coatings, war persönlich nach Seesen gekommen, um gemeinsam mit Werkleiter Emanuel Hoffmann die Hiobs-Botschaft zu überbringen. Insgesamt stehen nach unseren Informationen 31 der aktuell 117 Arbeitsplätze auf der Kippe. Der Betriebsrat mit Thorsten Tomczak an der Spitze hat sich von den Unternehmensplänen distanziert. Nachdem die Info raus war, wurden Werkleitung und hohe Manager des Raumes verwiesen. Intern wurde dann von Belegschaft und Betriebsrat über Möglichkeiten diskutiert. „Wir werden für unseren Standort Seesen kämpfen”, so Tomczak am Freitag gegenüber dem „Beobachter”.