„Asklepios Kliniken Schildautal“ werden immer stärker

Rund 77 Millionen Euro investierte der Konzern zwischen 2006 und 2015 in den Seesener Standort – auch die Entwicklung der Beschäftigten- und Patientenzahlen weist ein deutliches Plus auf. (Foto: Asklepios)
 
Im November 2015 führten 27 Auszubildende der Krankenpflegeschule vier Wochen lang die Station 34 der Inneren Medizin der Asklepios Klinik Seesen in Eigenregie. Laut Auskunft der Krankenpflegeschule sei etwa ein halbes Jahr Vorlauf für dieses Projekt notwendig gewesen, um die Auszubildenden auf das Projekt „Schüler leiten eine Station“ vorzubereiten. (Foto: Beobachter)

Seit der Integration des Städtischen Krankenhauses im Jahre 2005 hat sich der Standort Seesen stetig weiterentwickelt.

Rund 77 Millionen Euro investierte der Asklepios Konzern in den vergangenen zehn Jahren für den „Neu-Anbau“, den Besucherparkplatz mit 151 Parkplätzen direkt vor der Klinik, die jährlichen Ersatzbeschaffungen (u.a. MRT, CT, Betten, Monitore, Beatmungsgeräte, Fenster), den Umbau der Radiologie und in die Neuausstattung des Blockheizkraftwerkes. „Wir planen - wie bereits auch in den vergangenen Jahren - erneut für 2016 ein Investitionsvolumen in Höhe von neun Millionen Euro am Standort Seesen unter anderen für die Herrichtung und den Ausbau von Räumlichkeiten für die psychiatrische Tagesklinik, diverse Geräteerneuerungen, Erweiterung der Röntgenabteilung, Vorbereitung der OP-Sanierung sowie die Erschließung weiterer Bettenkapazitäten.“, erklärt Geschäftsführer Stefan Menzel gegenüber dem „Beobachter“.

In 2013 erfolgte die Einrichtung von vier Intermediate Care-Betten für die Neurochirurgie und die Einrichtung von sechs Beatmungsbetten in der neurologischen Frührehabilitation. Hier wird zurzeit der schrittweise Ausbau auf 19 Beatmungsplätze umgesetzt.

Die Expansion der Asklepios Kliniken Seesen zeigt sich nicht nur anhand des Investitionsvolumens. Auf eine deutlich positive Entwicklung weist ebenso die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter hin: Waren es 2008 noch 958 Beschäftigte, wird sich bis Mitte 2016 die Anzahl der Beschäftigten auf bis zu 1200 erhöhen. Über 50 Prozent dieser Beschäftigten entfallen auf die reine Pflege und medizinische Versorgung der Patienten.

Asklepios setzt in der Ausbildung auf Qualität

Als einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Goslar übernehmen die Asklepios Kliniken Schildautal die Verantwortung für die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte im Gesundheitswesen. Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Seesen verfügt aktuell über 85 Ausbildungsplätze für die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung. Die Schule setzt auf innovative und alternative Möglichkeiten, fachlich qualifizierte Mitarbeiter auszubilden. Seit 2011 bietet die Asklepios Gesundheits- und Krankenpflegeschule zusätzlich die Teilzeitausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin/zum Gesundheits- und Krankenpfleger über vier Jahre an. Hierdurch erhielten besonders junge Eltern die Möglichkeit, die Betreuung ihrer Kinder und die Berufsausbildung miteinander zu kombinieren.

Die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten vor Ort sichert die medizinische Versorgung in ganz unterschiedlichen Bereichen auf höchster Qualität. Damit wurde über die Jahre hinweg eine sehr stabile wirtschaftliche Situation in Seesen geschaffen, „welche die Sicherheit für den weiteren sukzessiven Ausbau des medizinischen Angebots gewährt“, betont Geschäftsführer Menzel. Qualität ist in der Asklepios-Unternehmensstrategie fest verankert. Die Bedürfnisse und die Gesundheit der Patienten stehen im Vordergrund. Insbesondere die qualifizierten und engagierten Beschäftigten sind die Basis des Wirkens zum Patientenwohl. Die geringe Fluktuation spricht für die Asklepios Kliniken Seesen. „Flexible Arbeitszeitmodelle sind ein Garant für junge Familien“, ergänzt Personalleiterin Susanne Melchert.

Das über die Jahre erweiterte medizinisches Angebot zeigt sich zudem in der Anzahl der betreuten stationären Patienten am Standort: 2006 wurden 11.400 Patienten -, in 2015 14.030 Patienten betreut und versorgt. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Pflegebedürftigkeit der Patienten im selben Zeitraum ebenfalls gestiegen ist.