Asklepios setzt in der Ausbildung auf Qualität

Klinik-Geschäftsführer Stefan Menzel, die stellvertretende Schulleiterin Verena Wilmking, Qualitätsmanager Stefan Kruse, Schulleiter Wolfgang Nowak, Lehrerin für Pflegeberufe Kerstin Könnecke sowie Marcel Klonneck (LfP) und Hairi Feix (LfP / von rechts) freuen sich über die Zertifizierung.

Krankenpflegeschule Seesen erhält Zertifikat / Nowak: „Werden uns auf Ergebnissen nicht ausruhen!“

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Asklepios Kliniken Schildautal hat ihr Qualitäts­management von der DEKRA gründlich prüfen lassen – und die Auditierung mit einem sehr guten Ergebnis bestanden. Vor wenigen Tagen überreichte ein Vertreter des Konzernbereichs Qualität der Asklepios Kliniken der Schulleitung das Zertifikat nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung – Arbeitsförderung). Damit wird der Schule von unabhängiger Seite ein vorbildliches Qualitätsmanagementsystem für den Bereich Aus-, Fort- und Weiterbildung at­tes­tiert, welches unmittelbar den Patienten zugutekommt.
Neben dem allgemeinen Qualitätsmanagement wurde der Schwerpunkt auf die Arbeitsförderung gesetzt. In Zeiten zunehmender Leistungsverdichtung, Flexibilität und gleichzeitig steigender Qualitätsanforderungen im Gesundheitsbereich, setzt Asklepios auf eine strukturierte und qualitativ hochwertige Aus-, Fort- und Weiterbildung, so Geschäftsführer Stefan Menzel. „Als einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Goslar übernehmen wir gerne die Verantwortung für die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte im Gesundheitswesen.“
Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Seesen besteht seit 1953 und verfügt über 85 Ausbildungsplätze für die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung. Die Schule setzt nunmehr auf innovative und alternative Möglichkeiten, fachlich qualifizierte Mitarbeiter auszubilden. Seit dem 1. April 2011 bietet die Asklepios Gesundheits- und Krankenpflegeschule erstmals in Niedersachsen die Teilzeitausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin/zum Gesundheits- und Krankenpfleger über vier Jahre an. Hierdurch erhalten besonders junge Eltern die Möglichkeit, die Betreuung ihrer Kinder und die Berufsausbildung miteinander zu kombinieren.

Herausforderungen und Innovationen

Besonders engagieren möchte sich die Schule auch im Bereich der Arbeitsförderung. In Kooperation mit der Arbeitsagentur bestehen attraktive Fördermöglichkeiten in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.
Anforderungsprofile für Berufsbilder verändern sich, so ist der Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege mittlerweile eine hochqualifizierte Tätigkeit geworden. Tätigkeiten verlagern sich, so werden zum Beispiel heute in einem modernen Krankenhaus Service- und Pflegeassistenten eingesetzt. Für diese Veränderungen ist die Gesundheits- und Krankenpflegeschule vorbereitet. Noch in diesem Jahr sollen erste Kurse für Service- und Pflegeassistenten angeboten werden, bei denen die Teilnehmer von der Arbeitsagentur mit einem Bildungsgutschein gefördert werden können.

Qualitätsmanagement nutzt den Patienten

Ebenso werden zukünftig Praxisanleiter an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule ausgebildet. Diese stehen den Auszubildenden in der Klinik hilfreich und fachkundig zur Seite, um ihnen im klinischen Alltag eine qualifizierte praktische Ausbildung zu ermöglichen.
„Wir werden uns nun aber nicht ausruhen“, erwähnt Schulleiter Wolfgang Nowak. Das Qualitätszertifikat zeigt nach außen, dass durch unabhängige Prüfer die Qualität bestätigt wurde.
„Viel wichtiger ist jedoch, dass diese Qualität auch gelebt wird und dafür sind letztendlich unsere Patienten die Prüfer. Die guten Ergebnisse externer Zufriedenheitsbefragungen bescheinigen dies regelmäßig.“ Jährlich erfolgt nun eine externe Prüfung durch die DEKRA, um eine dauerhafte Qualität in der Aus-, Fort- und Weiterbildung zu bescheinigen.
„Asklepios geht mit seinen Aktivitäten beim praxisorientierten Qualitätsmanagement weit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus, dies beginnt schon bei der Ausbildung geeigneter Fachkräfte und endet nie“, erläutert Stefan Kruse Konzernbereich Qualität.