„Auf dem Weg zu einer harmonischen Banken-Ehe“

Aufsichtsratsvorsitzender Rüdiger Berkhan, die Vorstandsmitglieder Jörg Hahne, Thorsten Briest, Andreas Wobst, Wolfgang Keunecke und Dieter Brinkmann sowie der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Dierk Fingerhut. Vorne von links Richard Wedde, Sigrun Traupe und Joachim Schaper. Es fehlt Heinz-Ulrich Wolper. (Foto: Stolte)
 
Rüdiger Berkhan stellte die Feststellung des Jahresabschlusses 2014 sowie die vorgeschlagene Gewinnverwendung und die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates den Vertretern zur Abstimmung vor.

Vertreterversammlung der Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim, Seesen

Im Rahmen einer Multivisions-Show wurden die Vertreter der Volksbank eG an die wichtigsten Ereignisse aus dem Jahr 2014 erinnert. Dazu gehörte zum Beispiel der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft Deutschlands genauso wie die Krim-Krise und andere bedeutsame Ereignisse des vergangenen Jahres. „Eigentlich fehlt hier aber eines der wichtigsten Ereignisse“, scherzte Volksbank-Vorstand Wolfgang Keunecke und spielte damit auf die Fusion der beiden Banken aus dem Großraum Seesen und Einbeck an. Dass die Verschmelzung der Kreditinstitute derart reibungslos über die Bühne ging, nahmen die Vertreter genauso zur Kenntnis, wie die Tatsachen, dass die Volksbank eG in Zeiten von Niedrigzins und den steigenden regulatorischen Kosten sehr gut positioniert sind.
Erstmals fand die Vertreterversammlung der Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim und Seesen in Einbeck in der Berufsbildenden Schule statt. Hier begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Rüdiger Berkhan aus Seesen die zahlreich erschienenen Vertreter und die Repräsentanten der umliegenden Volksbanken.
Berkhan stellte die Beschlussfähigkeit der Vertreterversammlung fest und übergab dann das Wort an die Vorstandsmitglieder der Volksbank, Wolfgang Keunecke und Thorsten Briest. „Nicht nur wir, sondern auch die anderen Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland stehen gut da. Hier in Einbeck, aber auch in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Langelsheim und Seesen treffen mittelständische Unternehmen auf eine starke Genossenschaftsbank. Die mittelständische Wirtschaft braucht starke Volks- und Raiffeisenbanken, die ihr – in guten, aber auch in weniger guten Zeiten – als Finanzierungspartner zur Seite stehen. So wie wir, Ihre Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck Langelsheim und Seesen“, begann Keunecke seinen Bericht.
Bevor er seinen Rückblick über das vergangene Geschäftsjahr fortführte, wurden wie erwähnt, in einem Film die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2014 aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport zusammengefasst.
Im Anschluss daran referierte Keunecke über die Genossenschaftsbanken und die europäische Politik sowie über die Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank. „Die genossenschaftliche FinanzGruppe gehört zu den ertragsstärksten Bankengruppen in Deutschland. Das spiegelt sich auch in der sehr guten Ratingeinschätzung von Standard & Poor’s und Fitch Ratings wider“.
Durch das Schaubild über das Geschäftsgebiet der Volksbank verdeutlichte Wolfgang Keunecke die Präsenz in der Fläche. „Zwei Volksbanken haben sich fit für die Zukunft gemacht, um gemeinsam im Wettbewerb zu bestehen. Ein Zusammenschluss, der aus Sicht von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Zwei kerngesunde Partner sind zusammengekommen. Ein Jahr liegt jetzt die Fusion hinter uns und wir sind auf dem besten Weg zu einer harmonischen Bankenehe. Dazu haben die gute Zusammenarbeit und das neue „Wir-Gefühl“ der Mitarbeiter und unser gemeinsamer Slogan – mehr Werte für Menschen – beigetragen“, berichtete Keunecke.

TÜV-geprüfte Beratung ein Alleinstellungsmerkmal

Die TÜV-geprüfte Kundenberatung, die die Bausteine Vorsorgekonzept, Baufinanzierung und strategische Firmenkundenberatung enthält, sei ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal im Geschäftsgebiet der Volksbank. Die persönliche, individuelle Beratung steht im Vordergrund und keine Anlagestrategie von der Stange. Nur damit könne man der Niedrigzinsfalle entkommen.
In seinem Bericht ging er auf die geplante Satzungsänderung in 2016 ein. Die Vertreterversammlungen sollen möglichst abwechselnd in den Regionen der Altbanken stattfinden. Um die dezentralen Vertreterversammlungen durchführen zu können werden entsprechende Räumlichkeiten mit den notwendigen Kapazitäten benötigt.
In allen sieben in 2015 stattgefundenen Vertretergesprächen wurde eine breite Zustimmung zur Reduzierung der Vertreteranzahl bereits signalisiert. Eine Satzungsänderung soll in der Vertreterversammlung 2016 zur Abstimmung gestellt werden. Durch diese Änderung bestehe mehr Flexibilität, damit die Versammlungen nicht immer nur an einem Ort stattfinden. Gerade Vertreterversammlungen dienen auch dazu, damit die Volksbank eG in der Region erlebbar bleibe und somit „Mehr Werte für Menschen“ für die Mitglieder bietet.

Mehr zur Vertreterversammlung der Volksbank eG lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe des Seesener Beobachter – damit der Tag gut anfängt.