Auf den Lärmschutz wird besonders geachtet

Baustellen auf der Autobahn 7 werden die Seesener noch länger begleiten.

MdL Rudolf Götz lässt sich Planungen zum A7-Ausbau Seesen / Echte erläutern

In einem Gespräch mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Bad Gandersheim, wurden dem Landtagsabgeordneten Rudolf Götz die Planungen A7-Ausbau auf dem Abschnitt Seesen / Echt erläutert.

Lärmschutz wird sehr große Rolle spielen

Aus dem Gespräch ging hervor, dass gerade für die Ortsteile Engelade und Ildehausen, aber auch für das gesamte Stadtgebiet der Lärmschutz eine sehr große Rolle spielen wird. Untersuchungen und die Erfahrungen der letzten Jahre haben ergeben, dass offenporiger Asphalt (sogenannter Flüsterasphalt) für den bestmöglichen Schutz sorgt. So kann prognostiziert werden, dass bei der zu erwartenden Verkehrszunahme eine Halbierung des Lärms fühlbar sein wird. Der Abschnitt Seesen Echte wird durchgehend mit Flüsterasphalt versehen. Als Beispiel wird genannt, dass man utopische 17 Meter hohe Lärmschutzwände in Teilbereichen errichten müsste, um den gleichen Effekt zu erzielen.
Im Bereich Ildehausen werden zusätzlich noch die Lärmschutzwälle und –wände erhöht.
Bei den Berechnungen für die Auffangbecken des Oberflächenwassers werden die neuesten Daten erhoben. Somit werden die häufiger auftretenden Regenereignisse der letzten Jahre berücksichtigt.
Von allgemeiner Bedeutung ist sicherlich, dass ab kommenden Montag das offizielle Verfahren beginnt und sich die Öffentlichkeit umfassend informieren kann. Interessant ist, dass der jetzt begonnene Ausbau der A7 von Bockenem bis zur Abfahrt Seesen noch einige 100 Meter in Richtung Süden ausgeführt wird. Auch von dem Bau der neuen Kreuzung der B64/B248 wird nicht abgewichen. Mit dem Bau dieser neuen Wegführung am Dannhäuser Berg entfällt die Ortsdurchfahrt Ildehausen.

Baubeginn bereits im Frühjahr 2014 möglich

Der neue Bauabschnitt könnte im Frühjahr 2014 mit einem Planfeststellungsbeschluss versehen werden. Die Baufreiheit würde dann vorliegen.
Aufgrund der vielen Brückenbauten und teilweise schwieriger Topografie wird mit Gesamtkosten in Höhe von 100 Millionen Euro für den Streckenabschnitt Seesen / Echte gerechnet.

Archäologische
Begleitung geplant

Im Bereich Harzhorn werden die Erdarbeiten archäologisch begleitet. In der Nähe wird auch eine Wildbrücke errichtet.
„Die Bemühungen zum Schallschutz im jetzigen Ausbaubereich der A7 werden auch von Seesen bis Echte umgesetzt“, so der Abgeordnete Rudolf Götz.
Schlussresümee: Erst durch den Neubau der A7 können neue Erkenntnisse umgesetzt werden. Trotzdem bedeutet der Ausbau viele Beeinträchtigungen, die gemeinsam mit dem Straßenbauamt Bad Gandersheim zu lösen sind.
Ob der Ausbau in konventioneller Form oder als eine Öffentlich-Private-Partnerschaft erfolgt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.