Auf den Spuren heimischer Tiere

Hans-Ulrich Arnold von der Jägerschaft Seesen erklärt den Grundschülern am „Lernort Natur”-Mobil die heimische Tierwelt.

Hans-Ulrich Arnold von der Jägerschaft Seesen besuchte mit dem „Lernort-Natur”-Mobil Grundschüler in der Jahnstraße

Das Reh ist die Frau vom Hirsch und das Schnitzel kommt aus der Tiefkühltruhe. In der heutigen digitalen Welt mit Fernsehern, Smartphones und Spielekonsolen unterliegen Kinder immer häufiger Irrtümern über die Natur und entfremden sich der Tierwelt. Mit der Initiative „Lernort Natur” bieten Jäger aus ganz Deutschland Schülern die Möglichkeit, die Natur wiederzuentdecken.

Im Rahmen dieser Aktion war am vergangenen Donnerstag Hans-Ulrich Arnold, Obmann für Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft Seesen, in der Grundschule Jahnstraße zu Gast und hat den Jungen und Mädchen beispielsweise erklärt, woran man die weiblichen Enten von den männlichen unterscheidet.
Seit 1991 bieten pädagogisch geschulte, ehrenamtlich tätige Jäger mit der Initiative „Lernort Natur” Kindern die Möglichkeit, die Natur zu erfahren und so nachhaltig mit ihr umzugehen. Hans-Ulrich Arnold war mit einem „Lernort Natur”-Mobil in die Seesener Grundschule gekommen und hatte verschiedene Präparate von Uhu und Eule sowie Felle von Fuchs und Marder im Gepäck. Anhand dieser Utensilien erklärte er den Kindern die verschiedenen Tierarten und ihren Lebensraum. Zur Vertiefung wurden den Klassen Unterrichtsmaterialien, Poster und Spiele zur Verfügung gestellt. So konnte das Gelernte im Anschluss vertieft werden.
Um „Lernort Natur”-Betreuer für die Bildungsarbeit zu qualifizieren, bietet der Deutsche Jagdverband bereits seit 1997 Seminare mit erfahrenen Wald- und Erlebnispädagogen an.