Auf geht’s nach Rio de Janeiro

Professor Dr. Manfred Holzgraefe während der Olympischen Spiele 2008 in Peking vor dem Olympiastadion. Den Beinamen „Vogelnest“ erhielt das Bauwerk aufgrund seiner auffälligen Netzstruktur, deren einzelne Stahlträger insgesamt auf eine Länge von 27 Kilometer kommen. Der ehemalige Ärztliche Leiter der Kliniken für Neurologische Rehabilitation und Frührehabilitation der Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen bricht am 31. Juli von Hannover über Paris in Richtung Rio de Janeiro auf; in Brasilien werden vom 2 (Foto: bo)

Prof. Dr. Manfred Holzgraefe ist wieder für den IOC bei den Olympischen Spielen in Brasilien tätig

Er war in Athen 2004, er war in Peking 2008 und er war in London im Jahr 2012 dabei.

Und nun stehen bereits die vierten Olympischen Spiele für Professor Dr. Manfred Holzgraefe bevor. Der ehemalige Ärztliche Leiter der Kliniken für Neurologische Rehabilitation und Frührehabilitation der Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen bricht am 31. Juli von Hannover über Paris in Richtung Rio de Janeiro auf; in Brasilien werden vom 27. Juli bis zum 12. August die XXXI. Olympischen Spiele der Neuzeit ausgetragen. Die Olympischen Spiele 2016 (offiziell Spiele der XXXI. Olympiade) werden vom 5. bis zum 21. August in Rio de Janeiro ausgetragen. Die brasilianische Stadt ist die erste in Südamerika und – nach Mexiko-Stadt 1968 – die zweite in Lateinamerika, in der die Spiele stattfinden. Rund 10.000 Athleten gehen in Rio an den Start.

Enge Bindung zum Volleyballsport
Wie bereits in Athen, Peking und London wird Prof. Dr. Holzgraefe gemeinsam mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) Dopingproben im Bereich des olympischen Volleyball-Turniers der Damen und Herren durchführen und ist außerdem für die medizinische Versorgung in Notfällen zuständig. Holzgraefe war früher selbst aktiver Volleyballer beim damaligen Göttinger Zweitligisten MTV Grone und später mehr als zehn Jahre als Mannschaftsarzt der Nationalmannschaft für den Deutschen Volleyballverband tätig. Daher rührt natürlich auch seine sehr enge Bindung zu der Sportart, die eigentlich nicht gerade für eine Vielzahl von Dopingfällen bekannt ist.
Kontrolliert wird deswegen natürlich trotzdem; schließlich soll der olympische Sport sauber bleiben. Nahe dem weltberühmten Maracana-Stadion werden in Rio de Janeiro die Wettbewerbe im Hallen-Volleyball ausgetragen, jeweils ein Turnier für Frauen und Männer. Der Wettkampfmodus ist identisch mit dem Turnier 2008 in Peking und 2012 in London. Jeweils zwölf Teams treten in zwei Sechsergruppen an.

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