Auf Wiedersehen, Gaby!

Die langjährige „Beobachter”-Korrekturleserin Gaby Vollmann (5. von links) wurde am Freitag vom Verlagsleiter Bernd Voß (daneben) mit einem Präsentkorb und vielen Worten des Dankes in den Ruhestand verabschiedet. Von den Kollegen im Zeitungshaus gab es außerdem Blumen und ein Präsent. Die Neu-Ruheständlerin bedankte sich zum Abschied mit einem tollen Buffet.

Abschied nehmen hieß es am gestrigen Freitag wieder einmal beim Seesener „Beobachter”.

Unsere langjährige Korrekturleserin Gaby Vollmann wurde nach insgesamt 17 Jahren in den (Un)Ruhestand verabschiedet. In all den Jahren war sie dem Fehlerteufel auf den Fersen, schließlich war das Korrekturlesen ihr Metier. Ursprünglich stammt die gelernte Kindergärtnerin aus dem hessischen Kassel. 1980 verschlug es sie gemeinsam mit ihrem Mann Winfried, der als Lehrer an den Berufsbildenden Schulen arbeitete, in den Vorharz nach Seesen. Und seit dem Jahr 2000 war Gaby Vollmann als Korrekturleserin beim „Beobachter” im Einsatz. Wo immer sie nach Fehlern suchte und auch oft viele fand – wer umgedreht nach Fehlern bei Gaby Vollmann suchte, suchte vergebens. Ihr immer fröhliches Wesen ist nur eine von vielen positiven Eigenschaften, die Gaby Vollmann ausmacht. Auch war sie stets zur Stelle, wenn es darum ging, für die Kollegen liebevolle Geschenke beispielsweise zur Hochzeit, zur Geburt des Kindes oder zu runden Geburtstagen zu kreieren. Und so war es gestern an der Zeit, dass auch Gaby Vollmann einmal beschenkt wurde. Das sogar in doppelter Form, zum einen überreichte Verlagsleiter Bernd Voß einen prallgefüllten Präsentkorb, zum anderen übergab ihre unmittelbare Arbeitskollegin Heike Klingemann im Namen der „Beobachter”-Mitarbeiter Blumen und ein weiteres Präsent. Für die Kollegen gab es zum Abschied ein leckeres Buffet – auch kulinarisch macht Gaby Vollmann so schnell nämlich niemand etwas vor. Bei so vielen positiven Eigenschaften war es kein Wunder, dass alle Kollegen gekommen waren, um Abschied zu nehmen. Bis Redaktionsschluss musste unsere Gaby am letzten Arbeitstag wieder bis fast 17 Uhr warten, um zum guten Schluss auch noch auf Fehlersuche in der Buschtrommel zu gehen. Liebe Gaby, du warst uns eine tolle Kollegin, deren Frage „Haben wir es endlich geschafft?” am Ende eines arbeitsreichen Tages in Zukunft ebenso fehlen wird wie dein glockenhelles Lachen und dein immer fröhliches Wesen. Machs gut, genieß die freie Zeit und auf Bald! Deine Kollegen vom Seesener „Beobachter”.