Auftakt nach Maß mit Ehrungsreigen

Erik Homann mit den Bürgermeister-Pokal-Gewinnern. (Foto: bo)
 
KSV-Vorsitzender Axel Ambrosy (l.) vergab Ehren- und Verdienstnadeln. (Foto: bo)

Gut besuchter Kommersabend beim 8. gemeinsamen Schützenfest von SSV und SG Seesen

Die Seesener Schützen- und Volksfestgemeinschaft konnte sich zum Auftakt des 8. gemeinsamen Schützenfestes von Schützengesellschaft Seesen von 1428 und dem Seesener Schützenverein von 1956 über eine hervorragende Resonanz im Festzelt freuen.
Bernd Schwerdtfeger, 1. Vorsitzender des ausrichtenden Seesener Schützenvereins, konnte am Freitagabend viele Mitglieder und Gäste willkommen heißen. In seiner Begrüßungsansprache betonte Schwerdtfeger, dass es derzeit leider nicht möglich sei, ein Schützenfest, wie man es von früheren Zeiten her kenne, zu veranstalten. Um aber wenigstens ein bisschen Schützenfestflair zu erhalten, hätten sich der Festausschuss des SSV unter der Leitung von Lutz Steuper und dessen Stellvertreter Axel Siedschlag entschlossen, auf dem Parkplatz an der SSV-Schießsportanlage ein Festzelt aufzustellen. Bernd Schwerdtfeger bedankte sich bei allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit vor und während des Schützenfestes, gerade auch nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Lutz Steuper kurz vor Beginn des Festes. Auch der 1. Vorsitzende der Schützengesellschaft Seesen, Dieter Fanger, bedankte sich in seinem Grußwort beim ausrichtenden Verein für die geleistete Arbeit.
Der 2. Vorsitzende der Seesener Schützen- und Volksfestgemeinschaft, Axel Siedschlag, betonte, dass es Jahr für Jahr schwieriger werde, ein Fest in dieser Größenordnung zu organisieren. Einerseits sei jeder zur Verfügung stehende Euro weniger wert, andererseits stünden aber auch weniger Einnahmen zur Verfügung. Siedschlag verglich die Leistung des Festausschusses bei der Organisation mit dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft: „Ohne eine funktionierende Mannschaft ist die Planung und Durchführung solch eines Festes nicht möglich“.
Der Bürgermeister der Stadt Seesen, Erik Homann, ging in seinem Grußwort auf die Diskussionen der vergangenen Wochen um den möglichen Verkauf des Schützenplatzes in Seesen ein. Da dieser seit einigen Tagen erst einmal vom Tisch sei, könnten die Seesener Schützenvereine, wenn sie denn die Möglichkeit sehen, wieder ein großes Schützenfest zu feiern, immer noch auf das zentrale Areal zurückgreifen. Nicht unerfreut zeigte sich Homann über den Wegfall des traditionellen Fassbieranstiches. „Vor dieser Aufgabe hatte ich in den letzten Jahren immer großen Respekt“, so der Verwaltungschef. Die von ihm gestifteten Pokale gewannen in diesem Jahr in der Klasse bis 14 Jahre Maylin Englisch und in der Klasse ab 15 Jahre Natascha Siedschlag.
Auch der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes (KSV) Gandersheim, Axel Ambrosy, war nicht mit leeren Händen nach Seesen gekommen. Er zeichnete Brigitte Schwerdtfeger mit der Verdienstnadel des KSV in Bronze und Kay Schrader mit der Nadel in Silber aus. Außerdem hatte er noch einige Ehrungen für langjährige Mitglieder beider Vereine im Gepäck.


Ehrungen für 50 Jahre Mitgliedschaft im SSV/DSB: Anita Bornemann, Irene Brackmann, Edith Goßmann, Hannelore Sauer, Lutz Steuper.

40 Jahre Mitgliedschaft im SSV/DSB: Antonia Dirks, Jürgen Dirks.
25 Jahre Mitgliedschaft im SSV/DSB: Anna Hermann, Carola Zwickert, Björn Bockfeld, Holger Liebing, Patrick Lüs, Heinz Weihrauch

Ehrennadel in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft im DSB: Karl Oberbeck (SG Seesen).

Ehrennadel in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft im DSB: Christa Strecker, Siegfried Strecker (beide SG Seesen).

Ehrennadel in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft im DSB: Erwin Brieske, Ursula Fricke, Michael Müller (alle SG Seesen).

Michael König von der Deutschen Bank in Seesen konnte den Pokal an Monika Riefling überreichen; den Markthauspokal errangen beim SSV Yvonne Lüs und bei der SG Wolfgang Sundmacher. Diese Preise wurden vom Centermanager des Markthauses, Heinz- Dieter Trager, übergeben. Die erstmals von „Veris Finanz Seesen“ gestiftete Sehusascheibe errang Dr. Rolf Schüttrumpf. Nach dem Ehrungsreigen wurde noch bis tief in die Nacht das Tanzbein geschwungen.