Augen und Ohren auf für den Kinderschutz

Aufmerksamkeit erregte der Demonstrationszug durch die Seesener Innenstadt am Mittwochnachmittag.

Demozug soll auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen / Unproblematischer Verlauf

Mit Trillerpfeifen, Tröten, Trommeln und Plakaten zog am Mittwochnachmittag (der „Beobachter“ berichtete) ein bunter Tross durch die Seesener Innenstadt. Die Demonstration, der rund 150 Teilnehmer, hatte zum Zweck die Aufmerksamkeit auf den Kinder- und Jugendschutz zu lenken, der große Beachtung verdient.

Mitorganisatorin Doris Klotsch-Himstedt erklärt gegenüber unserer Zeitung: „Unser Ziel ist es, die Bevölkerung auf die Notwendigkeit des Kinder- und Jugendschutzes hinzuweisen und für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.
Bei der Organisation konnte Doris Klotsch-Himstedt auf die Unterstützung zahlreicher Helfer bauen. So war unter anderem Petra Franke, Leiterin des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales beim Landkreis Goslar, und somit auch für den Kinderschutz tätig, extra aus Goslar angereist um den Zug durch die Innenstadt zu unterstützen.
Ferner haben sich auch drei Kindergärten aus dem Stadtgebiet an der Umsetzung beteiligt. Neben dem Kindergarten St.- Annen-Straße waren dies der Kiga „Am Spottberg“ sowie die Kindertageseinrichtung „Am Schulplatz“. Mit im Boot war auch die Stadtjugendpflege, die von Holger Maas persönlich vertreten wurde, der am Kopf der Demonstration zusammen mit anderen den Banner mit dem Motto der Aktion „Augen und Ohren auf für den Kinderschutz“ trug.
Organisatorisch unterstützt wurde die Demonstration auch von der Polizei, die mit vier Einsatzwagen einen reibungslosen Ablauf gewährleistete.
Petra Franke machte am Rande auch für das im Landkreis Goslar sehr aktive Netzwerk Kinder- und Jugendschutz aufmerksam, das seit einigen Jahren auf die unterschiedlichen sozialen Lagen und Problemen von Kindern hinweist. Das Netzwerk versteht sich unter anderem als Ansprechpartner für Menschen, die Kindern in prekären Situationen helfen möchten. Bei der Arbeit des Netzwerkes bringen sich inzwischen über 150 Teilnehmer aktiv ein. Auch die Polizei ist mit ihrem Präventionsteam als Partner im Boot.
Die Demonstration endete nach einer ausgedehnten Runde durch die Stadt auf dem Jacobsonplatz wo sich der Zug schließlich auflöste.