Aus 180 Bewerbungen 29 neue Pflegeschüler ausgewählt

Im Rahmen einer kleinen Feier wurden die 29 neuen Auszubildenden in der Pflegedienstschule der Asklepios Kliniken begrüßt. (Foto: bo)

Pflegedienstschule der Seesener Asklepios Kliniken ist auf Wachstumskurs /
29 Schülerinnen und Schüler beginnen mit ihrer Ausbildung

Seesen (dh). 29 Schüler haben in den Asklepios Kliniken Schildautal zum 1. August ihre dreijährige Pflegekraft-Ausbildung begonnen. Im Rahmen einer kleinen Feier wurden sie von Geschäftsführer Stefan Menzel, Pflegedienstleiter Stephan Schenk, dem Leiter der Pflegeschule Wolfgang Nowak und dem Team aus der Praxisanleitung begrüßt.

Gleich zu Beginn ihrer Ausbildung wurde den neuen Schülern verdeutlicht,
dass der Beruf eines Pflegers keine einfache Aufgabe ist. Man besitzt eine hohe Verantwortung, muss sich ständig auf neue Situationen einstellen, aber trotzdem ein Fachwissen aufweisen, welches dem eines Experten entspricht. Erfreut zeigte sich Schulleiter Nowak darüber, dass seinem Wunsch nach mehr Lehrern entsprochen wurde. Daher konnten in diesem Jahrgang auch mehr Schüler aufgenommen werden. Insgesamt befindet sich die Schule auf Wachstumskurs. In vier Jahrgängen und einem Teilzeitkurs erlernen momentan 88 Schülerinnen und Schüler den Beruf des Pflegers, vor einem Jahr waren es nur circa 60. Das Bedarf besteht, daran besteht kein Zweifel. In einer alternden Gesellschaft werden gerade im Gesundheitsbereich neue Arbeitskräfte benötigt. Nachfrage besteht offenkundig, alleine bei der Seesener Asklepios Kliniken gab es 180 Bewerbungen für die 29 Plätze. Von den 22 Frauen und sieben Männern, damit hat sich der Männeranteil gegenüber den vorherigen Jahrgängen deutlich erhöht, kommen elf aus Seesen, aber bis nach Göttingen reicht das Einzugsgebiet der Auszubildenden.
Insgesamt werden die neuen Schüler 2100 Theoriestunden mit ihren Kursleiterinnen Kathrin Schobeß und Kerstin Könnecke absolvieren. Dabei lernen sie neben dem medizinischen und naturwissenschaftlichen Bereichen auch die Sozial- und Geisteswissenschaften, sowie Recht, Politik und Wirtschaft kennen. Dazu kommen 2500 praktische Stunden, die teilweise auch außerhalb Seesens, zum Beispiel in der Rhüdener Sozialstation oder den
Göttinger und Goslarer Asklepios Kliniken, durchlaufen werden.