Autobahn-Ausbau startet bereits im August

Für den Abriss der Brücken, die über die Autobahn führen, wurde bereits Platz geschaffen. Die ers­ten Brücken sollen im August abgerissen werden. (Foto: Strache)

Sechs Brücken werden noch in diesem Jahr abgerissen / A7-Fahrbahnausbau beginnt im Jahr 2013

Von Maximilian Strache,
Seesen

Aktuell laufen bereits die ersten Maßnahmen die vom baldigen Ausbau des A7-Teilstückes zwischen Seesen und Bockenem künden. Im Bereich der Autobahnbrücken wurden in den vergangenen Tagen die ersten Bäume gefällt. Dies ist notwendig, da der Autobahnausbau auf sechs Fahrstreifen mit dem Abriss der Brücken beginnt, um Platz für die neuen Fahrspuren zu schaffen. Insgesamt befinden sich auf dem 13 Kilometer langen Abschnitt sechs Brücken, die über die Autobahn führen und noch in diesem Jahr abgerissen werden. Der Startschuss soll nach Angaben von Sebastian Post, zuständig für die Bauabteilung im Geschäftsbereich Gandersheim der Landesbehörde für Straßen und Verkehr, Anfang August fallen. Mit dem Ausbau der Fahrbahn wird im Jahr 2013 begonnen.
Vom Prinzip her werden die Bauarbeiten zwischen Seesen und Bockenem vergleichbar mit dem Ausbau der Autobahn auf dem Teilstück zwischen der Anschlussstelle Bockenem und dem Dreieck Salzgitter sein. Derzeit werden im Geschäftsbereich Gandersheim der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Detailplanungen durchgeführt.
Beim Ausbau soll das Teilstück zwischen Bockenem und Seesen in einen Nord- und Südbereich geteilt werden, um die Länge der Baustelle erträglich zu halten. Zunächst wird dann der südliche Teil ausgebaut. Der nördliche Teil bis hoch nach Bockenem startet, wenn der Ausbau zwischen Salzgitter und Bockenem abgeschlossen ist.
Nach Angaben der Ausbauplaner werden sich die Kosten auf rund 76,4 Millionen Euro belaufen. Geld, das vom Bund zur Verfügung gestellt wird. Für den Ausbau zwischen Seesen und Bockenem ist das Thema einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP), bei der ein privatwirtschaftliches Konsortium die Kosten für die Baumaßnahmen schultert und sich für einen Zeitraum von etwa 30 Jahren die Einnahmen aus dem Betrieb sichert, vom Tisch. Für die weiteren Teilbereiche, also die Abschnitte zwischen Seesen/Echte, Echte/Northeim-Nord und Northeim-Nord bis nach Nörten-Hardenberg ist eine Öffentlich-Private-Partnerschaft aber weiterhin im Gespräch.
Nach Angaben von Sebastian Post sind die Bauarbeiten zwischen Bockenem und Salzgitter im Zeitplan. Das anvisierte Ende der Bauzeit im Sommer 2013 sei realistisch. Auf die Neben- und Landstraßen werden jedoch weiterhin enorme Verkehrsbelastungen zukommen.