BAB 7: Sprinter kracht in Baustelle gegen die Leitplanke

Glück im Unglück hatte der dänische Fahrer des weißen Sprinters, der im engen Baustellenbereich in die Leitplanke krachte.

Mehr als 45 Einsatzkräfte sorgten für schnelle Hilfe und wieder freie Fahrt. Rückstau reichte bis Seesen.

Am Samstagnachmittag gegen 14.45 Uhr wurden die Feuerwehren aus Rhüden, Seesen und Bockenem zu einem Verkehrsunfall in den Baustellenbereich der Autobahn 7 in Höhe Bornum alarmiert. Dort krachte ein Sprinterfahrer aus Dänemark mit seinem Fahrzeug erst rechts in die Leitplanke und anschließend links in die Baustellen-Betonabtrennung der Fahrbahnen. Beim Aufprall auf die Betonmauer wurde die Ölwanne aufgerissen und der Fahrer leicht verletzt. „Die eingesetzten Kräfte aus Seesen und Rhüden fuhren in Rhüden über die derzeit gesperrte Fahrbahn in Richtung Süden verkehrt auf, um an die Unfallstelle zu gelangen. Die Kräfte aus Bockenem fuhren entgegengesetzt der Unfallfahrtrichtung auf die A7 auf“, erklärte Einsatzleiter Timo Hurlemann von der Feuerwehr Rhüden gegenüber dem „Beobachter“.

Weiter beschreibt er, dass nur so die eingesetzten Kräfte an die Unfallstelle gelangen konnten, da sich im engen Baustellenbereich keine Rettungsgasse für die großen Einsatzfahrzeuge bilden lässt. Der Verkehr staute sich von Bornum bis nach Seesen über mehr als 10 Kilometer. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieben auch beide Fahrspuren in Richtung Nord gesperrt. Von den Fahrspuren in Richtung Süd musste ebenfalls eine Spur gesperrt werden. Dort ragte die Baustellen-Betonabtrennung gut einen Meter in die Gegenrichtung. Glück im Unglück hatten die Fahrer, die zu diesem Zeitpunkt die Unfallstelle passierten, außer einem Schrecken, blieben sie von größeren Schäden verschont. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren kümmerten sich um das ausgelaufene Öl und der Rettungsdienst um den leicht verletzten Fahrer. Über eine Stunde dauerte die Vollsperrung. Warum der Fahrer mit seinem Sprinter in die Leitplanke krachte wurde nichts bekannt.