Gäste aus dem britischen Wantage kommen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus – Gelungener Ausflug
Ein strahlend blauer Himmel, der sich endlos weit über das Hochplateau des „Brocken“ spannte, T-Shirt-Temperaturen, die bereits zu mittäglicher Stunde bis in die Nähe der 20-Grad-Celsius-Marke geklettert waren, eine Rundum-Sicht, von der einige behaupteten, gar die Stadt Heinrich des Löwen am fernen Horizont erspäht zu haben, und allenthalben begeisterte Gäste sowie nicht minder begeisterte Gastgeber – die Besucher aus der Partnerstadt Wantage kamen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Und das nicht erst während der Fahrt mit der Brockenbahn, sondern schon auf dem Weg gen Wernigerode.Hier, in der „Bunten Stadt am Harz“, hatten sie am vergangenen Mittwoch die luftgefederten Komfort-Sitze ihres Busses mit den brettharten Bänke des Nostalgie-Bistro-Waggons vertauscht, um sich von der rund 700 PS-starken Dampflok rumpelnd und schnaufend auf den mit 1142 Metern höchsten Gipfel Norddeutschlands ziehen zu lassen.
Lange gleichwohl hielt es sie nicht im Abteil. Es drängte sie vielmehr zu den begehrten Plattformen, von denen aus man das Panorama des Nationalparks Hochharz ohne störende Fensterscheiben sozusagen hautnah genießen konnte. Letzteres hin und wieder nur dann ein wenig getrübt, wenn der beißende Qualm aus dem Schornstein der Lok in die Nase zu steigen dräute.
„Wonderful. Oh, it’s so wonderful and so lovely“: ob Judy Gibbons, Wanda Obermann oder aber die anderen Gäste aus Wantage – sie alle wurden nicht müde, das herrliche Wetter, die herrlichen Harzer Wälder sowie das keuchende Dampfroß („The train is so absolutely fine“) in den höchsten Tönen zu preisen, und den vielen Wanderern beiderseits des Schienenstranges zuzuwinken.
Knapp zwei Stunden Aufenthalt im Schatten von Brockenhotel und Wetterwarte, dann ging es mit der Bahn zurück nach Drei-Annen-Hohne, um – in Königskrug – dem optischen Höhepunkt dieses Tages noch einen kulinarischen Höhepunkt folgen zu lassen: XXL-Windbeutel satt waren angesagt!




