„Bamberg ist wie Rom auf sieben Hügeln“

37 Teilnehmer machten sich Ende Mai auf den Weg nach Bamberg und ins Land der Franken.

Harzklub Seesen unternahm eine 4-tägige Studienfahrt nach Bamberg und ins Frankenland

Vor wenigen Tagen unternahm der Harzklub Seesen eine Fahrt nach Bamberg und ins Frankenland. Mit 37 Teilnehmern und einem Komfortreisebus der Firma Pülm fuhr die Gruppe auf der A 7 an Fulda vorbei ins Frankenland nach Bamberg.


Am Mittag wurde in Bamberg im Best-Western-Hotel das Quartier bezogen. Um 14.30 Uhr traf sich die Gruppe mit dem Stadtführer zu einem zweistündigen Stadtrundgang. Bamberg ist wie Rom auf sieben Hügeln errichtet und wie Venedig von Wasseradern durchzogen sagt der Volksmund. Die herrliche Altstadt von Bamberg mit seinen über 2.400 denkmalgeschützten Häusern, verwinkelten Straßen und Kirchen steht seit 1993 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
Bamberg wird geformt von einem der größten unversehrt erhaltenen Altstadtkern Europas. Die Altstadt ist eine lebendige Mischung aus mittelalterlichen Kirchen und Bürgerhäusern. Besonders sehenswert sind der Kaiserdom, die Barockfassade des alten Rathauses und die ehemalige Fischersiedlung am Ufer der Regnitz, die heute liebevoll „KleinVenedig“ genannt wird.
Am zweiten Tag ging die Reise mit dem Reiseleiter Helmut Klösel, einem echt fränkischem Urgestein, zur Barockstadt Würzbug im fränkischen Weinland.
Auch hier wurde eine zweistündige Stadtführung mitgemacht. Sie führte durch die alte Bischofsresidenz über die Alte Mainbrücke unterhalb der mittelalterlichen Festung Marienberg, weiter zum Marktplatz mit dem Rathaus und dem Vierröhrenbrunnen. Das nächste Ziel war der Dom St. Kilian.
Bei herrlichem Sonnenwetter ging es mit dem Bus weiter nach Volkach . Volkach ist das Zentrum für den Wein-, Spargel- und Obstanbau. Oberhalb der Neuen Mainbrücke startete die Gruppe mit dem Ausflugsschiff Undine zu einer kleinen Schiffsrundfahrt rund um die Volkacher Mainschleife. Reiseleiter Helmut Klösel erklärte während der Rückfahrt nach Bamberg die herrliche Landschaft und besondere Sehenswürdigkeiten.
Der Abend wurde im Biergarten des Gasthauses „Zum Sternla“ mit einem Fränkischen Buffet und dem guten Rauchbier beendet.
Am darauffolgenden Tag unternahm die Gruppe mit Reiseleiter Klösel einen Ausflug in die Fränkische Schweiz. Zunächst ging es nach Coburg. Die Veste Coburg, wegen ihrer beherrschenden Lage, auch „Fränkische Krone „ genannt, erhebt sich mit gewaltigen Mauern und Türmen hoch über der Stadt. Bei der Führung durch diese mittelalterliche Anlage, die zu den am besten erhaltenen Burgen Deutschlands gehört, ging es treppauf und treppab. Es gab viel zu sehen: Glassammlung, Münzkabinett, Rüstungs- und Waffensammlung, Prunkwagen Gemälde und Skulpturen und vieles mehr konnte von den Besuchern bestaunt werden.
Nach einem Stadtrundgang ging es mit dem Bus zum ehemaligen Benediktinerkloster Banz. Seit 1978 gehört das Kloster der Hanns-Seidel-Stiftung und dient als Tagungstätte. Nach der Besichtigung der wunderschönen Barockkirche war die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen der nächste Halt. Diese Basilika bei Bad Staffelstein im Landkreis Lichtenfels wurde nach Plänen von Baltharsar Neumann gebaut und wurde den vierzehn Nothelfern geweiht. Die Inneneinrichtung und die Altäre sind ein Meisterwerk des Rokoko.
Zur Stärkung nach dem anstrengenden Tag ging es in den Klosterbiergarten oberhalb der Basilika. Hier gab es für jeden ein Nothelferbier. Nach der Rückfahrt wieder in Bamberg angekommen ging es am Abend in die Brauereigaststätte „Zum Schlenkerla“. Am vierten und letzten Tag wurde noch ein kurzer Abstecher nach Kulmbach unternommen. Mit der Stadtführerin ging es dann durch die Altstadt und rund um die Plassenburg mit Ihrer Geschichte.
Im Anschluss fuhr man zu den Braugaststuben Mönchshofbräu in Kulmbach zum Mittagessen. Gestärkt ging es auf die Heimreise über die Autobahn Richtung Erfurt dann weiter über Nordhausen nach Seesen zurück.