Bankdirektor untersucht Ansatz von Nobelpreisträgerin Elionor Ostron

Der Vorstand des Genossenschaftsverbands gratulierte Jörg Hahne zum 25-jährigen Dienstjubiläum, von links: Wolfgang Keunecke, Andreas Wobst, Marco Scholz, Dr. Jörg Hahne, Rüdiger Berkhan und Dieter Brinkmann.

Vorstand des Genossenschaftsverbands ehrt Jörg Hahne / 25-jähriges Dienstjubliäum

Anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums wurde Jörg Hahne, Vorstandsmitglied der Volksbank in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim und Seesen von Marco Schulz, Vorstandsmitglied des Genossenschaftsverbandes, mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Begonnen hatte Jörg Hahne seine Bankausbildung vor 25 Jahren in der ehemals selbstständigen Volksbank Alfeld. „Seiner“ Volksbank eG ist er all die Jahre treu geblieben, so dass er nun auf ein Vierteljahrhundert Bankgeschichte zurückblicken kann.
Nach Ausbildung und Zivildienst wurde er nach kurzer Zeit zum Marktbereichsleiter ernannt. Nach einem Abstecher als Berater für vermögende Privatkunden wurde er nach der Fusion mit der Volksbank eG Seesen, Bereichsleiter Kundenservice und Direktbank in Seesen und damit Mitglied der zweiten Führungsebene. Im April 2005 folgte die Bestellung zum Prokuristen, im April 2010 wurde Jörg Hahne seitens des Vorstandes der Titel Bankdirektor verliehen. Am 1. Juli 2013 wurde er schließlich in den Vorstand berufen und leitet seither mit seinen Vorstandskollegen Dieter Brinkmann, Wolfgang Keunecke und Andreas Wobst die Geschicke der Volksbank eG.Zudem konnte Jörg Hahne seine Dissertation zur „Wirkung der Ostrom-Variablen auf die Kooperationsintensität in Finanzverbünden“ erfolgreich abschließen. Im Rahmen seiner Promotion an der Steinbeis-Hochschule Berlin im Bereich der Wirtschaftswissenschaften untersuchte Jörg Hahne, welches Potenzial der Ansatz von Elinor Ostrom, Nobelpreisträgerin 2009 für Wirtschaftswissenschaften, für das Netzwerkmanagement von dezentral organisierten Finanzverbünden bietet.
Netzwerke oder Kooperationen bieten viele Vorteile, denen aber das Risiko gegenübersteht, dass sich Partner nicht an vereinbarte Regeln halten, wodurch die Kooperation unterwandert wird. Wie dieses Risiko zu verringern und die Kooperation professionell zu gestalten ist, darauf hat die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom mit ihrem Organisationsansatz und den zugrundeliegenden Prinzipien für eine erfolgreiche Lösung von Allmendeproblemen eine mögliche Antwort gefunden.
Diese Ansätze legte Jörg Hahne für seine Forschungsarbeit zugrunde, indem er die Wirkung dieser von Ostrom aufgestellten Kooperationsprinzipien am Beispiel der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken mit ihren mehr als 1.000 Volksbanken, Raiffeisenbanken und Verbundunternehmen untersuchte. Mit seiner Forschungsarbeit leistete Hahne einen wichtigen Beitrag für die genossenschaftliche Finanzgruppe und für das Forschungsfeld der Finanzverbünde insgesamt.