Behindertensport in Niedersachsen bekannter machen

 

Sportverband sucht Kooperationen mit Physiotherapie-Schulen / „Sport-Sozialisierungs-Agenten“ gesucht

Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen beschäftigt sich weiterhin mit der Rekrutierung und der Suche von Nachwuchssportlern im Behindertensport. Die Idee dabei ist, die Nachwuchsarbeit im Bereich Rollstuhlbasketball in ganz Niedersachsen zu fördern und auszubauen. Kontakt aufgenommen hatte der Verband daher schon im vergangenen Jahr mit zahlreichen Physiotherapie-Schulen, darunter auch die Schule für Physiotherapie in Seesen. Hier weckte der Behindertenverband aus Hannover das Interesse der Schulleitung und so wurde eine Kooperation fix gemacht.
Worum geht es konkret? Im Bereich des Behindertensports müsse der Begriff „Nachwuchs“ im Gegensatz zum Sport mit Menschen ohne Behinderung weiter gefasst werden. „Profile von erfolgreichen Sportlern zeigen, dass es sich bei ihnen häufig um Quereinsteiger handelt“, erklärt Projektkoordinator Martin Kluck vom Behinderten-Sportverband Hannover bei seinem Besuch in Seesen. Diese Menschen kommen aus den unterschiedlichsten Gründen erst später zum Behindertensport. Hier seien zum Beispiel traumatisch bedingte Rollstuhlfahrer und Amputierte zu nennen.
Diese Gruppe von Sportlern wird größtenteils durch die herkömmliche Nachwuchsarbeit nicht erreicht, so Kluck weiter. Zur Rekrutierung müssten daher neue Wege in der Nachwuchsarbeit eingeschlagen werden. In dem neuen Projekt wird der Fokus der Nachwuchsarbeit auf der Rekrutierung von Menschen nach einem traumatischen Ereignis liegen.
Physiotherapeuten stehen im engen Kontakt zu Verletzten. Aus Sicht des Verbandes können sie eine sehr wichtige Rolle bei der Initial-Sozialisierung zum Behindertensport für Menschen mit einer Beeinträchtigung spielen. Sie können Menschen mit einer Behinderung den Weg zum Sport aufzeigen und werden somit zu „Sport-Sozialisierungs-Agenten“.
Wie aus vielen Studien erkennbar sei, führt die regelmäßige Teilnahme an Sportveranstaltungen zu einer verbesserten Lebensqualität. Zweifelsfrei können auch Physiotherapeuten von Menschen mit einem Handicap beim Umgang mit ihnen einiges lernen und somit effektivere Behandlungen durchführen.
Ziel ist es, in Kooperationen mit niedersächsischen Physiotherapieschulen den Auszubildenden eine der beliebtesten Rollstuhlsportarten näher zu bringen und in die Ausbildung zu integrieren. Ein weiterführendes Ziel des Projekts ist es, die Teilnehmer für Sport für Menschen mit einer Behinderung zu sensibilisieren.
Konkret umfasst das Projekt in Seesen einen Theorieteil, in dem den angehenden Physiotherapeuten der Medizinischen Akademie Behindertensport allgemein und Rollstuhlbasektball im Speziellen vorgestellt wurden, sowie einen Praxisteil in der Grundschule an der Jahnstraße, bei dem die insgesamt 25 Auszubildenden in diesen Tagen den Sport Rollstuhlbasketball und seine Eigenheiten direkt ausprobieren und erfahren können.Seesen (uk). Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen beschäftigt sich weiterhin mit der Rekrutierung und der Suche von Nachwuchssportlern im Behindertensport. Die Idee dabei ist, die Nachwuchsarbeit im Bereich Rollstuhlbasketball in ganz Niedersachsen zu fördern und auszubauen. Kontakt aufgenommen hatte der Verband daher schon im vergangenen Jahr mit zahlreichen Physiotherapie-Schulen, darunter auch die Schule für Physiotherapie in Seesen. Hier weckte der Behindertenverband aus Hannover das Interesse der Schulleitung und so wurde eine Kooperation fix gemacht.
Worum geht es konkret? Im Bereich des Behindertensports müsse der Begriff „Nachwuchs“ im Gegensatz zum Sport mit Menschen ohne Behinderung weiter gefasst werden. „Profile von erfolgreichen Sportlern zeigen, dass es sich bei ihnen häufig um Quereinsteiger handelt“, erklärt Projektkoordinator Martin Kluck vom Behinderten-Sportverband Hannover bei seinem Besuch in Seesen. Diese Menschen kommen aus den unterschiedlichsten Gründen erst später zum Behindertensport. Hier seien zum Beispiel traumatisch bedingte Rollstuhlfahrer und Amputierte zu nennen.
Diese Gruppe von Sportlern wird größtenteils durch die herkömmliche Nachwuchsarbeit nicht erreicht, so Kluck weiter. Zur Rekrutierung müssten daher neue Wege in der Nachwuchsarbeit eingeschlagen werden. In dem neuen Projekt wird der Fokus der Nachwuchsarbeit auf der Rekrutierung von Menschen nach einem traumatischen Ereignis liegen.
Physiotherapeuten stehen im engen Kontakt zu Verletzten. Aus Sicht des Verbandes können sie eine sehr wichtige Rolle bei der Initial-Sozialisierung zum Behindertensport für Menschen mit einer Beeinträchtigung spielen. Sie können Menschen mit einer Behinderung den Weg zum Sport aufzeigen und werden somit zu „Sport-Sozialisierungs-Agenten“.
Wie aus vielen Studien erkennbar sei, führt die regelmäßige Teilnahme an Sportveranstaltungen zu einer verbesserten Lebensqualität. Zweifelsfrei können auch Physiotherapeuten von Menschen mit einem Handicap beim Umgang mit ihnen einiges lernen und somit effektivere Behandlungen durchführen.
Ziel ist es, in Kooperationen mit niedersächsischen Physiotherapieschulen den Auszubildenden eine der beliebtesten Rollstuhlsportarten näher zu bringen und in die Ausbildung zu integrieren. Ein weiterführendes Ziel des Projekts ist es, die Teilnehmer für Sport für Menschen mit einer Behinderung zu sensibilisieren.
Konkret umfasst das Projekt in Seesen einen Theorieteil, in dem den angehenden Physiotherapeuten der Medizinischen Akademie Behindertensport allgemein und Rollstuhlbasektball im Speziellen vorgestellt wurden, sowie einen Praxisteil in der Grundschule an der Jahnstraße, bei dem die insgesamt 25 Auszubildenden in diesen Tagen den Sport Rollstuhlbasketball und seine Eigenheiten direkt ausprobieren und erfahren können.