Behinderungen durch Entnahme von Bodenproben

A 7: Vorbereitende Arbeiten für Sanierung der Seitenbereiche zwischen Dreieck Salzgitter und Bockenem

Auf dem schadstoffbelasteten Abschnitt der Autobahn 7 zwischen dem Dreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Bockenem finden ab der kommenden Woche vorbereitende Arbeiten für die Sanierung der Seitenbereiche statt.

Kraftfahrer müssen sich daher hier ab Montag, 21. November, auf Behinderungen durch die Entnahme von Bodenproben einstellen. Hierauf wies die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr heute in Hannover hin.
Derzeit finden auf der A 7 nördlich der Anschlussstelle Bockenem auf rund sechs Kilometern Länge bereits Sanierungsarbeiten im Mittelstreifen statt. Der jeweils linke Fahrstreifen ist hierzu in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Zusätzlich beginnen jetzt nördlich dieses Abschnitts bis zum Dreieck Salzgitter die Beprobungen in den Seitenbereichen.
Diese Arbeiten finden in diesem Jahr zunächst in Fahrtrichtung Hannover statt. Der Hauptfahrstreifen wird hierfür gesperrt, so dass dem Verkehr weiter zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Die Beprobungen werden 2017 in wechselnden Fahrtrichtungen fortgesetzt und sollen insgesamt bis April 2017 andauern.
Wie die Landesbehörde hierzu weiter mitteilte, dienen diese ergänzenden Untersuchungen der genauen Eingrenzung der festgestellten Schadstoffbelastungen. Die Ergebnisse fließen in das Sanierungskonzept für die Seitenbereiche ein, das zurzeit erstellt wird. Die Sanierung der Seitenbereiche soll im nächsten Jahr begonnen werden.
Grund für die Sanierungsarbeiten ist eine Belastung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Ursächlich hierfür ist eine nicht sachgerechte Ausführung der Arbeiten zum sechsstreifigen Ausbau zwischen 2011 und 2014.
Dabei wurden teerhaltige Bestandteile des alten Straßenaufbaus verwendet. Die Landesbehörde hatte deswegen im Februar 2015 Anzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim wegen des Verdachtes eines Umweltdeliktes erstattet.