Beim Einkauf das „Kleingedruckte“ lesen

Vortrag über Lebensmittel beim Hausfrauenbund

Seesen (bo). Zur jüngsten Monatsversammlung des Hausfrauenbundes Seesen im Altenzentrum St. Vitus konnte die 1. Vorsitzende, Sigrid Ahlswede, viele Mitglieder sowie Ursula Nentwich als Referentin des Nachmittags begrüßen.
Nach einem kurzen Rückblick auf den gelungenen Vortrag rund ums Thema „Träume“, erinnerte Sigrid Ahlswede an die am 7. Dezember anstehende Fahrt zum Gänsebratenessen. Im Anschluss will man nach Hildesheim zum Besuch des Weihnachtsmarktes beziehungsweise zum Stadtbummel fahren. Abfahrt: 11.30 Uhr ab Hochhaus, 11.35 Uhr ab Altenheim St. Vitus, 11.40 Uhr ab Waisenhausstraße und 11.45 ab Bahnhof. Es sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen nehmen Sigrid Ahlswede, Telefon (05381) 2801, oder Elfi Simon unter (05381) 5112 entgegen.
Die Weihnachtsfeier findet am 1. Dezember um 15 Uhr im Hotel Wilhelmsbad statt. Wer dabei sein möchte, sollte sich ebenfalls unbedingt bei Sigrid Ahlswede oder Elfi Simon anmelden.
Gekegelt wird am 10. und 24. November um 15 Uhr im Altenzentrum St. Vitus, und der Handarbeitskreis trifft sich am 17. November ebenfalls in St. Vitus.
Bei dem Vortrag von Referentin Ursula Nentwich ging es rund ums Thema „Essen und Trinken“. Auf ihre Frage, was von den Lebensmitteln denn erwartet werde, gab es Antworten wie preiswert, frisch, gesund, gut und aus der Region kommend. Ursula Nentwich verteilte anschließend verschiedene Produkte gleicher Art, beispielsweise Käse, Milch, Joghurt, die verglichen werden sollten. Es ging um den Preis, die Zutaten und den Energiegehalt. Einige Produkte hatten sehr viele Zutaten, Kalorien und waren teurer – aber auch besser?
„Auf vielen Verpackungen ist bereits eine Darstellung des Energiegehalts mit Richtwerten der Prozente des Tagesbedarfs angegeben. Der Industrie ist eine gute Rendite wichtig. Da die Bevölkerung ständig wächst, möchte die Industrie genormte und technisch gut verarbeitete Lebensmittel produzieren. Der Verbraucher wird getäuscht. In sehr vielen Produkten sind Anteile der Pharmazie enthalten“, sagte die Referentin.
Es gebe auf dem Markt bereits die industrielle Lebensmittelveredelung (Foodwork), die aber gekennzeichnet sein müsse. Schon in einigen Jahren werde es nach den Worten Nentwichs künstlich hergestelltes Fleisch, sogenanntes „In-Vitro-Fleisch“, geben. Zum Abschluss riet sie, sich beim Einkauf Zeit zu nehmen und sich auf der Verpackung die Zutatenliste durchzulesen. Je weniger Zutaten in dem Produkt seien, desto reiner sei es.