Bereicherndes Engagement

Museumsleiter Dirk Stroschein (Dritter von links) strebt eine bessere Vernetzung der Chronisten und Heimatforscher vor Ort an.

Treffen von Geschichtsinteressierten, Chronisten und Heimatforschern im Städtischen Museum

Sich wieder mehr mit der Lokal- und Stadtgeschichte zu beschäftigen, zu diesem Ziel hatte sich bekanntlich bereits bei seinem Amtsantritt der neue Leiter des Städtischen Museums, Dirk Stroschein, bekannt. In Ergänzung zu den besonders auch für überregionale Besucher interessanten, sogenannten „Leuchtturmthemen“ Jacobson, Steinway, Züchner und Co. in der Dauerausstellung im herzoglichen Jagdschloss möchte er in Zukunft wieder vermehrt besonders diejenigen heimat- und alltagsgeschichtlichen Themen in den Fokus seiner Ausstellungs- und Veranstaltungsplanung rücken, die in erster Linie für die Seesener und die Bewohner der umliegenden Dörfer interessant sind. „Es geht darum, im Städtischen Museum ein Stück Heimatmuseum wiederherzustellen“, so Stroschein. „Dies dann aber in zeitgemäßer Form und stets unter Einbezug der Bevölkerung.“ Denn diese solle mit eigenen Erfahrungsberichten, Material und Dokumenten selbst Zeitzeugenschaft ablegen können und damit nicht nur den Fundus des Stadtgedächtnisses bereichern, sondern sich in Ausstellungen selbst wiederfinden und -erkennen. So könne das Städtische Museum ein echtes Bürgermuseum werden, in dem Geschichte lebendig und in vielfältigen Formen erlebbar wird. Dass dieser Ansatz auch bei den Seesenern auf erste positive Resonanz stößt, zeigen die Reaktionen auf den Aufruf zum Thema „Magneto“ und der Verlauf der aktuellen Fahrradausstellung.

Mehr zu diesem Thema, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters“ vom 13. Oktober 2017.