Bilderbuchwetter und ein tolles Open-Air-Feeling

Sehusafest 2012: Cultus Ferox und Silberhohlvorführung auf der Bühne / Programm lockt Tausende Besucher

Das als „Größtes Historienfest Niedersachsens“ bezeichnete Sehusafest feierte am Sonnabend seinen Auftakt zum nunmehr bereits 38. Mal. Und es war ein in der Tat perfektes Wochenenende zumFeiern. Während es am Freitag noch in Strömen goss, blieb es bis gestern Abend trocken. Die Kultband Cultus Ferox rockte die Bühne, auf der vorher die Sage vom Siberhol gespielt wurde. Bei der „lauen Sommernacht“ erlebten die Besucher Open-Air-Feeling vom Feinsten. Dafür sorgten einmal auch die Lokalmatadoren von „Pestilenzia“. Mehr als 1000 Besucher verfolgten das Mittelalterliche Open-Air-Konzert der beiden Bands Cultus Ferox und Pestilenzia. . Bis tief in die Nacht feierten die Seesener und Gäste - aus nah und fern - beim Sehusafest 2012. Begonnen hatte dies amfrühen Nachmittag. Nach und nach strömten die Besucher in die Innenstadt, zum ehemaligenJagdschloss und auf das Freiareal daneben. Reichlich Applaus gab es für die Vorführungen auf den einzelnen Bühnen, wo vor allem die Musikgruppen, aber auch Jongleure und Co. mit ihren Kunststü­cken für Bewunderung sorgten.
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister fühlte sich auf dem 38. historischen Sehusafest sichtlich wohl. Er zählte zu den Ehrengästen und suchte die Nähe zu den Seesenern.
Zu vorgerückter Stunde schließlich stand die begleitete Freilichtaufführung der Sage vom Silberhohl auf dem Programm. Einmal mehr begeisterten die Akteure um Raubritter Wulfhardus und Jutta von Pedel mit der dramatischen Momentaufnahme aus der der Stadtgeschichte von 1269. Neben der tollen schauspielerischen Leistung stellten auch die Techniker hinter den Kulissen ihr Können unter Beweis. Fazit: Das Silberhohlspiel war wiederum ein optisches und akustisches Glanzlicht.
Heute dann ging es heiter weiter mit Bärenhatz, Umzug und Vorführungen vor dem Jagdschloss – und das Wetter meinte es abermals gut mit den Seesenern. Zum Umzug gekommen war auch der Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr.Oliver Junk. Während des offiziellen Empfangs im Rathaus zuvor – hier war Dr. Junk noch nicht zugegen, betonte Seesens Bürgermeister Erik Homann, dass er mit seinem Amtskollegen im Verlauf des Festes noch das Gespräch suchen werden. Es wäre für Goslar und Seesen nicht gut, wenn beide Volksfeste – Sehuasafest und Altstadtfest – am gleichen Wochenende stattfinden.