„Blaue Auge” soll erhalten bleiben

Das „Blaue Auge” soll wieder ein Bestandteil eines Wahrzeichens der Stadt werden. (Foto: bo)

Die Abteilung Mitte der SPD Seesen versammelte sich bezüglich der Teichanlage vor dem Amtsgericht

Im Rahmen ihrer jüngsten Zusammenkunft trafen sich die Mitglieder der Abteilung Mitte der SPD Seesen, um stadtrelevante Themen und dabei besondere Juckepunkte in Augenschein zu nehmen.

Besonderes Augenmerk lag bei dieser Versammlung auf der „Teichanlage vor dem Amtsgericht“, vielen besser bekannt als „Blaues Auge“.
Nicht wenige konnten sich noch daran erinnern, wie einst der Springbrunnen als Anziehungspunkt galt und dies nicht nur während der Aufführung der Sehusa-Sage anlässlich des Sehusafestes. Schon sehr lange ist diese Anlage außer Betrieb. Für das Sehusafest wird notdürftig eine Nutzung vorbereitet, allerdings ist das Wasserspiel hierbei inzwischen kein Thema mehr.
Völlig defekt ist das ehemalige Becken, so dass hier eigentlich nur noch ein Abriss durchgeführt werden kann. Was und vor allem wie soll hier weiter verfahren werden? Wie wirkt der Ort heute. In der derzeitigen Erscheinung ist er laut SPD alles andere als repräsentativ, geschweige denn ein wertvoller Bestandteil eines Wahrzeichens der Stadt. Die Genossinnen und Genossen sind sich einig, dass ein Erhalt des blauen Auges unterstützt werden solle. Hierbei stelle sich die Frage, welche Erwartungen haben die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt an diesen Ort vor dem Amtsgericht? Für die Seesener Sozialdemokraten steht fest: Es muss etwas passieren!
Die Veränderung dieses Platzes müsse zum Ziel haben, hier wieder einen Ort der Erholung und Freizeitgestaltung zum Leben zu erwecken. Dieser Standpunkt ist im Hinblick auf Finanzierbarkeit in der Sanierung bzw. neu Anschaffung und in der laufenden Unterhaltung zu berücksichtigen. Über Vorschläge gestalterischer Ideen und Anregungen aus der Bevölkerung würde sich die Seesener SPD sehr freuen.