Braunschweiger Listenplatz für die SPD- Landesabgeordnete Emmerich-Kopatsch

Auch Dr. Frank-Walter Steinmeier – hier mit Petra Emmerich-Kopatsch – stimmte die Delegierten auf den Landes- und Bundestagswahlkampf ein.

Bezirsdelegiertenkonferenz der Sozialdemokraten in Osterode

Seesen / Osterode (bo). Die Delegierten aus dem SPD-Bezirk Braunschweig haben am Freitag eine wichtige (Vor)Entscheidung für die SPD-Landesliste zur Landtagswahl am 20. Januar 2013 getroffen.
Den ersten Braunschweiger Listenplatz vergaben die Delegierten, unter ihnen auch der ehemalige Seesener Bürgermeister Hubert Jahns und Michaela Meyer, Ortsvereinsvorsitzende in Seesen, an Petra Emmerich-Kopatsch. Petra Emmerich-Kopatsch wird damit auf der Landeslis­te, die am 7. Juli in Hameln endgültig beschlossen werden wird, wieder auf einem der vordersten Plätze kandidieren.
Die Delegiertenkonferenz in der Osteröder Stadthalle, an der auch viele Gäste aus der Region teilnahmen, präsentierte sich gut aufgestellt und zuversichtlich.
Prominente Gäste, SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Frank-Walter Steinmeier, Stephan Weil, Landesvorsitzender der SPD Niedersachsen und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013 sowie Hubertus Heil, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Vorsitzender des SPD-Bezirks Braunschweig, ­stimmten die Anwesenden nicht nur auf den Landtagswahlkampf sondern auch schon auf den Bundestagswahlkampf ein.
Hubertus Heil forderte eine starke Präsenz der Braunschweiger Region in Hannover ein. „Die Interessen unserer Region sind seit 2003 am Kabinettstisch und in der CDU-Fraktion untergegangen. Diese Region hat viel Nachholbedarf“.
In dem Leitantrag zur „Entwicklung der Region“, der einstimmig beschlossen wurde, heißt es dementsprechend: „Die neue sozialdemokratisch-geführte Landesregierung wird sich verstärkt um unsere Region kümmern. Damit die Interessen der Wirtschaftsregion zwischen Harz und Heide auf Landesebene stärker vertreten werden.“
Unter anderem wird eine Sonderförderung für die strukturschwachen Regionen, die vom Demografischen Wandel besonders betroffen sind wie Heide, Helmstedter Revier und Harz gefordert.